Logo: Zur Startseite
Lieber User von diemucha.at,

wir haben unsere Webseite technisch verbessert und bieten Ihnen ab sofort noch mehr Inhalte. Wir ersuchen alle User, die sich bereits auf der "alten" Webseite registriert haben und einen Beitrag oder Kommentar posten wollen, sich wie immer anzumelden. Da die Passwörter der User anonym sind, nutzen Sie bitte die Funktion "Passwort vergessen" – Sie erhalten umgehend einen Zugang per Mail, bitte sichern Sie hier ihr altes (oder ein neues Passwort), ungestörtes Posten ist danach sofort wieder möglich.
Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, senden Sie bitte ein Mail an administrator@diemucha.at, wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen. Auch Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Handel

Neuer Marketingleiter der Ottakringer Brauerei

Die Ottakringer Brauerei hat mit Jan Gorfer einen neuen Marketingleiter. Der 34-jährige Wiener macht es sich ab 1. Juni zur persönlichen Mission, das Potential der Marke Ottakringer auszuschöpfen: „Ich will, dass jeder Wiener stolz ist auf diese Brauerei. Meine Aufgabe ist es, das viele Gute, das vorhanden ist, gemeinsam mit dem Team noch besser zusammenzuführen und Ottakringer als Marke für die Menschen erlebbar zu machen.“, sagt er. „Ottakringer hat die Kraft, eine echte Ikone zu werden. Ich mag das Bier, ich mag die Marke und ich freue mich darauf, die Zukunft maßgeblich mitzugestalten.“

Gorfer sieht die Digitalisierung als große Chance, neue Markenerfahrungen zu schaffen und echte Markenerlebnisse voranzutreiben. Er war zuletzt Geschäftsführer der Mediaagentur CARAT Austria und davor in leitenden Positionen in der übergreifenden Kommunikationsberatung tätig.

„Mit Jan Gorfer haben wir einen kreativen Marketingprofi für unser Unternehmen engagiert, der an die Einzigartigkeit der Marke Ottakringer glaubt. Er verkörpert unsere Kernwerte wie Offenheit, Lebensgefühl und Vielfalt und ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihm die Marke Ottakringer auf ein neues Level heben werden. Er passt perfekt zu uns und ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Matthias Ortner, Vorstand der Ottakringer Brauerei. 

Foto: Philipp Lipiarks
Hotellerie

Kempinski expandiert nach Singapur

Das erste luxuriöse Lifestyle Hotel der Kempinski Hotels in Singapore eröffnet 2018 im Stadtzentrum der asiatischen Metropole: das Capitol Kempinski Hotel Singapore, das sich im Besitz der in Singapur ansässigen Perennial Real Estate Holdings Limited befindet. Das Capitol Singapore besteht aus drei historischen Gebäuden und beherbergt das Capitol Piazza, das legendäre Capitol Theatre, das luxuriöse Eden Residences Capitol und das kommende The Capitol Kempinski Hotel Singapore.

Reich an Geschichte bieten diese sorgfältig restaurierten Gebäude die perfekte Bühne für eine kulturelle Renaissance im heutigen Stadtstaat Singapur. Das Hotel selbst, untergebracht im restaurierten Capitol Building und Stamford House, ist ein Art Deco Juwel mit 157 Gästezimmern und Suiten, das ein führendes internationales Restaurant unter der Leitung eines Michelin-Sterne-Kochs zu seinen Highlights zählen wird. Kempinski wird bis hinaus zur Galleria, einer klimatisierten Promenade und Teil der Capitol Piazza, Touristen und Einheimische mit kulinarischen Spezialitäten begeistern, während die Hotelgäste im Capitol Theatre Kunst- und Kulturveranstaltungen genießen können. Bewohner der Eden Residences Capitol kommen ebenfalls in den Genuss des personalisierten Concierge-Services des neuen Hotels.

Beginnend mit der Eröffnung im September 2018, werden die gesamten Angebote des Hotels bis Ende des Jahres 2018 vollumfänglich verfügbar sein. 

Pua Seck Guan, Chief Executive Officer von Perennial Real Estate Holdings Limited, über die Zusammenarbeit: "Wir freuen uns, Kempinski mit dem Betrieb des Capitol Kempinski Hotel Singapore beauftragt zu haben. Kempinski ist als international renommierte Hotelgruppe für umfassende Erfahrung im Management von Luxushotels, Resorts und Serviced Residences sowie für die Ausrichtung, groβer Meetings und Events bekannt. Das Capitol Kempinski Hotel Singapore verbindet das reiche Erbe des Gebäudes mit den besten Traditionen der europäischen Gastfreundschaft und wird zu einem Wahrzeichen der Stadt werden, das Servicestandards neu definiert und exclusive Erlebnisse für den Gast schaffen wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darauf, den berühmten Kempinski Touch auf Capitol Piazza und Theatre auszudehnen und darauf, ein neues Kapitel für das Capitol Singapore als führende Luxus-Lifestyle-Destination in Singapur aufzuschlagen.”

Bernold O. Schroeder, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kempinski Hotels: "Singapur ist eine der aufregendsten Destinationen der Welt und ein Knotenpunkt von Vergangenheit und Zukunft. Das Capitol Kempinski Hotel Singapore wird sowohl Singapurianer als auch internationale Reisende anziehen und das Beste aus der Vergangenheit des Stadtstaates mit der Energie, Kreativität und dem Unternehmertum des modernen Singapur verbinden.”  

Die Ergänzung des Kempinski Portfolios mit dem Capitol Kempinski Hotel Singapore ist neben der bevorstehenden Eröffnung des The Apurva Kempinski Bali Teil der weiteren Expansion des Unternehmens in Asien. Das einzigartige Hotel in Singapur setzt  Kempinskis lange Tradition historischer Hotels und Kulturdenkmäler fort. Zur Luxus-Hotelkette gehören unter anderem das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski in München, das während der Herrschaft von König Maximilian II. von Bayern erbaut wurde; das Emirates Palace in Abu Dhabi, eines der majestätischsten Hotels aller Zeiten; das Hotel Adlon Kempinski, gegenüber dem Brandenburger Tor in Berlin; das Siam Kempinski Hotel Bangkok und seit kurzem das Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana, Kubas erstes Fünf-Sterne-Luxushotel im Herzen von Alt-Havanna, einem UNESCO-Weltkulturerbe. Ehemalige Königsresidenzen wie der Ciragan Palast Kempinski in Istanbul, der Palast des letzten osmanischen Herrschers, und das Hotel Taschenbergpalais Kempinski in Dresden, das August der Starke für seine geliebte Gräfin Cosel baute sind ebenfalls Teil der aussergewöhnlichen Hotels. 

Foto: Capitol Kempinski Hotel Singapore
Handel

Countdown zum Augarten Pop-Up Markt

300 Jahre in 2 Wochen. Die weißen Wochen treiben’s zum Jubiläum bunt. Und das mit Preisen wie vor 300 Jahren. Wer nun denkt, dass wie damals nur Könige in den Genuss der Handwerksstücke kommen können, der irrt. Denn die Preise purzeln kräftig wie noch nie nach unten. Einsteigen kann man schon bei 10 Euro. 
 
Die Wiener Rose, Maria Theresia oder doch etwas Klassisches ganz in Weiß. Wer seinen Tisch mit Augarten schmückt, ist Teil der 300-jährigen Geschichte des Wiener Porzellans, das bis heute nichts von seiner Magie verloren hat. Zum Jubiläum lässt die Porzellanmanufaktur mitten in Wien tief in seine Bestände blicken. Und macht Liebhaberinnen und Liebhabern des traditionellen Kunsthandwerks ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Während zu dieser Zeit normalerweise ausschließlich Ware in weiß in die Auslage kommt, wird dieses Jahr auch Handbemaltes nach draußen geholt. Und das zu einmaligen Preisen. 
 
Der Startschuss fällt am 27. Mai, dem Porzellantag, mit der Wiederaufnahme der sogenannten „Morgenkonzerte“ im Wiener Augarten. Anschließend kann man den Meistern ihres Fachs über die Schulter schauen und sich gleich sein Lieblingsstück mit nach Hause nehmen. Ausgewähltes gibt es schon ab 10 Euro. Schnell sein, ist also die Devise. 
 
Die weißen Wochen treiben’s bunt:
27.05. – 10.06.2018 im Verkaufszelt vor dem Schloss Augarten
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10 – 18 Uhr, So 10 – 17 Uhr
 
Morgenkonzert im Augarten:
27.05.2018 9 Uhr vor dem Schloss Augarten  

Foto: Augarten Porzellan
Ernährung

Vorsicht bei Aktivkohle in Lebensmitteln

Die Verwendung von Aktivkohle (Medizinalkohle, Carbo medicinalis) in Lebensmitteln ist ein gängiger Ernährungstrend: Aktivkohle verleiht den Lebensmitteln eine schwarze Farbe und soll dem „Detox bzw. Entschlacken“ dienen. Sie wird z.B. in Rezepten für Smoothies, Eis und Pizza verwendet. Doch bei diesem Trend ist Vorsicht geboten.

Was ist Aktivkohle?

Aktivkohle wird aus pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder petrochemischen Stoffen hergestellt und ist als Granulat oder in Tablettenform gepresst erhältlich.

Sie wird als Pflanzenkohle bezeichnet, wenn als Ausgangsmaterialien z. B. Holz, Torf, Nussschalen, Braun- oder Steinkohle bzw. Kunststoffe dienen.

Als Tierkohle, lat. carbo animalis, wird Aktivkohle bezeichnet, die aus tierischem Blut (Blutkohle) oder aus Knochen (Knochenkohle) hergestellt wird.  

Wo wird sie eingesetzt?

In der Lebensmittelindustrie wird Aktivkohle in geringen Mengen als Farbstoff E 153 eingesetzt. Gemäß der Zusatzstoffverordnung muss das „quantum satis“ Prinzip („so viel wie nötig und nicht mehr als notwendig“) eingehalten werden. In Frucht- oder Gemüsesäften, wozu auch Smoothies zählen, darf der Farbstoff E 153 nicht eingesetzt werden. Auch einige Kosmetika enthalten Aktivkohle. Im Medizinbereich wird Aktivkohle als Arzneimittel zur Therapie bei Durchfällen und schweren Vergiftungen verwendet um Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen.

Welche Auswirkungen hat der Verzehr von Lebensmitteln mit Aktivkohle?

Aktivkohle bindet sehr gut organische Substanzen wie z.B. Gifte oder auch Nährstoffe und Vitamine. Sie unterscheidet dabei nicht zwischen „erwünschten“ und „unerwünschten“ Stoffen.

Beeinträchtigung der Nährstoffaufnahme

Übermäßige oder dauerhafte Einnahme von Aktivkohle hat negative Auswirkungen auf die Nährstoffaufnahme: wesentliche Nährstoffe wie Vitamine und Minerale werden schlechter aufgenommen, da sie im Magen gebunden werden. Zusätzlich kann es in seltenen Fällen zu Verstopfungen oder Erbrechen kommen.

ACHTUNG: Beeinträchtigung der Wirksamkeit von Medikamenten

Durch den Verzehr von Aktivkohle werden Arzneimittel im Darm gebunden und können nicht mehr entsprechend wirken. Die Wirksamkeit der Anti-Babypille sowie von Herz- und Diabetesmedikamenten wird dadurch beispielsweise stark beeinträchtigt.

Sind Lebensmittel mit Aktivkohle das versprochene „Detox“-Wunder?

Der „Detox“-Begriff ist weder definiert noch wissenschaftlich belegt. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Entgiftungs-Diäten oder „Detox“-Produkte die Ausscheidung von Giftstoffen fördern. Außerdem sind „Detox bzw. Entschlacken“ nicht zulässige gesundheitsbezogene Angaben, sie widersprechen dem allgemein anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis und sind daher irreführend.

Tipps:

  • Verzichten Sie auf Lebensmittel mit Aktivkohle, da sie keine gesundheitlichen Vorteile bringen. Ausnahme: medizinische Indikation z.B. Durchfall
  • Wenn Sie Lebensmittel mit Aktivkohle verzehren, beachten Sie Wechselwirkungen mit Arzneimitteln:
    • Halten Sie einen Abstand von 2-3 Stunden zur Medikamenteneinnahme ein.
    • Da die Zuverlässigkeit der Pille reduziert wird, kann eine zusätzliche Methode der Empfängnisverhütung notwendig sein.
Foto: Shutterstock/showcake
Trzesniewski

Unaussprechlich gute Sommer-Brötchen

Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die 25 traditionellen Trzesniewski-Brötchen. 18 davon werden immer noch nach den Original-Rezepturen von 1902 liebevoll zubereitet. Doch Abwechslung macht das Leben süß:

Jetzt gibt es – nur diesen Sommer – erstmals ein Karfiol-Brötchen! Raffiniert gewürzt mit türkischem Kümmel und Kurkuma. Die drei magischen K’s vereinen sich auf dem Brötchen zu einer erfrischenden, leichten Köstlichkeit. Blumenkohl, wie er auch genannt wird, lässt die Geschmacks-Knospen erblühen!

Das Karfiol-Brötchen folgt einem unübersehbaren Trend: Es ist gesund, vegetarisch, leicht, kalorienarm, und natürlich frei von Palmöl und Palmfett. Kurkuma gilt als eines der gesündesten Gewürze weltweit, hat es doch antioxidative Wirkung. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt es bei Arthritis, Alzheimer und Herzerkrankungen. Schon Hildegard von Bingen lobte den Karfiol für seine Lebensgeister weckenden Kräfte.

Natürlich kommt ausschließlich österreichischer Karfiol aus Bodenhaltung unter die Gabel – denn jedes Brötchen wird noch immer liebevoll händisch mit der Gabel gestrichen. So ist es bei Trzesniewski Tradition. Das Sommerbrötchen ist übrigens eine limitierte Edition und nur bis Herbst 2018 erhältlich.

Finanzen

245.712 Fälschungen beschlagnahmt

Der österreichische Zoll hat 2017 245.712 gefälschte Produkte im Gesamtwert von mehr als 13,7 Millionen Euro, gemessen am Originalpreis, beschlagnahmt. Das geht aus dem Produktpirateriebericht 2017 hervor, der jedes Jahr dem Nationalrat übermittelt wird. Obwohl die Zahl der Aufgriffe von 1.947 im Jahr 2016 auf 1.665 Fälle zurückgegangen ist, hat sich die Anzahl der dabei aufgegriffenen Artikel um +236,8% erhöht (2016: 67.535 Artikel).

„Geistiges Eigentum ist für Unternehmen ein zentraler Wertschöpfungsfaktor“, unterstreicht Staatssekretär im Finanzministerium MMag. DDr. Hubert Fuchs die Wichtigkeit der Bekämpfung von Produktpiraterie. „Marken- und Produktpiraterie gefährden Händler, Hersteller und darüber hinaus Wettbewerbsfähigkeit, Handel und Investitionen. Der Zoll bekämpft dieses Problem an der Wurzel, in dem gefälschte Waren aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sie noch auf dem Markt verteilt werden“, zeigt sich der Finanz-Staatssekretär mit der Bilanz in Sachen Produktpiraterie zufrieden.

82 Millionen Beschäftigte in der EU (etwa 38% der Gesamtbeschäftigung)können direkt und indirekt schutzrechtsintensiven Wirtschaftszweigen zugerechnet werden. 42% der gesamten EU-Wirtschaftsleistung, also 5,7 Billionen Euro, entfallen auf solche Wirtschaftszweige. Hier werden deutlich höhere Löhne und Gehälter gezahlt als in anderen Branchen; der Mehrverdienst beträgt 46%. Der Handel der EU mit der übrigen Welt entfällt zu 90% auf schutzrechtsintensive Wirtschaftszweige.

Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) befasst sich auf empirischer Ebene mit den direkten und indirekten Einnahme-und Arbeitsplatzverlusten durch gefälschte Produkte. Die Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums hat auch unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen auf Österreich. Die Umsatzeinbußen und Einnahmeverluste durch Fälschungen gestalten sich nach Branchen gemäß den EUIPO-Studien wie folgt:

Branche Umsatzeinbußen Umsatzeinbußen Einnahmeverluste in der EU in Österreich in Österreich (in Mio.€/Jahr) Taschen, Koffer 12,7% 17,9% 32 Schmuck, Uhren 13,5% 14,1% 32 Pestizide 13,8% 12,2% 19 Spielzeug, Spiele 12,3% 11,3% 49 Bekleidung, Schuhwaren 9,7% 10,7% 632 Kosmetika, Körperpflegeprodukte 7,8% 7,2% Zahlen nicht genannt Reifen 7,5% 6,1% 30 Sportgeräte 6,5% 5,5% 31 Wein 2,3% 5,0% 5 Arzneimittel 4,4% 4,6% 109 Tonträger 5,2% 4,3% 3 Spirituosen 4,4% 4,1% 8 Batterien 1,8% 1,6% 3 Insgesamt 953 Mio. Euro (Quelle: EUIPO)

Bei Bekleidung und Schuhwaren, Schmuck und Uhren, Taschen und Koffern, Wein sowie Arzneimitteln liegen die Auswirkungen von Fälschungen in Österreich demnach über dem EU-Durchschnitt. „Das belegen auch unsere Aufgriffszahlen, denn nahezu 91% unserer Produktpiraterie-Aufgriffe betreffen diese Bereiche“, bestätigt Gerhard Marosi, Experte für Produktpiraterie im Finanzministerium, diese Statistik aus der täglichen Arbeit des Zolls und präzisiert: 
„Gefälschter Wein ist zwar noch nicht in Österreich, sondern nur in anderen Ländern aufgetaucht. In den anderen 4 Sparten verzeichnen wir 2017 1.514 Aufgriffe mit einem Originalwert der Waren von rund 10,5 Millionen Euro.“

Bei den Herkunftsländern, also den Staaten, in denen die Fälschungen produziert wurden, 
hat im Jahr 2017 Indien bei der Anzahl der Fälle (60,9%) China im Vergleich zum Vorjahr überholt. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass von den insgesamt 54.895 aus dem Verkehr gezogenen Medikamentenplagiaten allein 54.609 Stück aus Indien stammen. Mehr als die Hälfte aller vom Zoll aufgegriffenen gefälschten Artikel stammen nach wie vor aus China. Insgesamt stammen die in Österreich aufgegriffenen Waren hauptsächlich aus dem asiatischen Raum oder aus der Türkei.

Die weitaus meisten Sendungen, 90% der Fälle, wurden per Post verschickt. Der Online-Handel für den Verkauf von Fälschungen floriert – vor allem für gefälschte Arzneimittel, aber auch für Kleidung, Schuhe, Sonnenbrillen, Handtaschen, Uhren und Mobiltelefone. Daraus ergibt sich ein entsprechend hoher Versand in Kleinstsendungen auf dem Postweg.

Foto/Quelle: Shutterstock/ Tang Yan Song

 

Bildung

VHS im April: Neue Kurse und Veranstaltungen

Der April eignet sich mit den VHS Kursen rund ums Kräutersammeln und -verkochen gut zum Entschlacken, Streetphotography fördert die Kreativität und mit den Sprechstunden der Vielfalt am Gesellschaftsklimatag trägt die VHS zum Austausch in einer diversen Gesellschaft bei.

Der Frühling ist der optimale Zeitpunkt, um den Körper zu entgiften und zu entschlacken. Nach dem langen Winter ist der Körper oft durch zu großen Fleischgenuss oder zu wenig frisches Gemüse und Kräuter übersäuert. Das macht den Körper müde und den Geist träge. Der „5-Elemente Kochkurs: Entschlacken“ am 18. April vermittelt, wie man mit Gemüse und frischen Kräutern den Winterspeck bekämpft, die Vitalität steigert und damit der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirkt (17 bis 21 Uhr, VHS Hernals, 17., Rötzergasse 15).

Wer erfahren möchte, wo in Wien die besten Frühlingskräuter zu finden sind, kommt am besten am 14. April mit zur „Wildkräuterwanderung: Kräuter finden mitten in Wien“. Von 14 bis 17 Uhr geht es bei einer ausgiebigen Wanderung der VHS Penzing über die Steinhofgründe um einen kreativen Einsatz der Wildkräuter, ob als erfrischende Beilage zum Salat oder als gesundes Pesto. Treffpunkt ist bei der Feuerwehr Steinhof, Johann-Staud-Straße 75, 1160 Wien.

Am 20. April werden in der VHS Heiligenstadt (19., Heiligenstädter Straße 155) Gänseblümchen, Löwenzahn, Bärlauch, Brennnessel, Scharbockskraut und vieles mehr zu Kräuteraufstrichen, Wildkräutersalat, Kräutertee, Kräutersalzen, Spitzwegerich-Trunk und Entschlackungswickel verarbeitet.

Fotografieschwerpunkt in Margareten, Trash-Art-Ausstellung in der Landstraße

Streetphotography bietet die VHS polycollege (5., Johannagasse 2) für jene an, die die Stadt mit neuen Augen entdecken wollen. Beim ersten Termin am 19. April (18 bis 21 Uhr) erfolgt die Einführung, bevor am zweiten Termin am 21. April (10 bis 14 Uhr) mögliche Perspektiven und Motive in der Stadt ausprobiert werden. Analysiert werden die Werke am 26. April (18 bis 21 Uhr).

Wer nach Equipment sucht, ist beim großen Flohmarkt des VHS Film und Medien Zentrum Margareten (FMZ) am 20. April von 13 bis 19 Uhr in der Johannagasse 2 gut aufgehoben: Videokameras, Kamerazubehör, Leuchten, Stative, Monitore und vieles mehr freuen sich auf neue BesitzerInnen.

Nicht Wiederverwendetes, sondern Weggeworfenes und Gefundenes aus Papier, Plastik und Metall ist das Rohmaterial, mit dem die bildende Künstlerin Irene Wölfl ihre Werke gestaltet: Die Resultate zeigt die VHS Landstraße am 4. April bei der Vernissage „Found in“, die Künstlerin ist anwesend: 18.30 Uhr, Hainburger Straße 29, 1030 Wien. Anschließend ist die Ausstellung ist bis 27. April montags bis freitags, 9 bis 20 Uhr, bei freiem Eintritt zu sehen.

Wir müssen reden: Am 27.4. ist Gesellschaftsklimatag

Als Teil des Gesellschaftsklimabündnisses organisieren die Wiener Volkshochschulen Sprechstunden der Vielfalt. Bereits zum fünften Mal sollen am 27. April mithilfe von moderierten Speedtalks Vorurteile abgebaut und zu einem positiven Klima in einer diversen Gesellschaft beigetragen werden.

Die VHS Brigittenau nimmt mit der von Erwin Steinhauer moderierten Sprechstunde der Vielfalt am Platz der Kinderrechte in 1200 Wien von 14 bis 15 Uhr teil. In der VHS Hernals gibt es eine Sprechstunde von 14 bis 16 Uhr am Elterleinplatz (bei Regen in der Rötzergasse 15). Diese wird vom Netzwerk SprachenRechte moderiert, das für Grundrecht auf Schutz und Förderung der sprachlichen Identität eintritt. Und am Platz vor der VHS Simmering (11., Gottschalkgasse 10) findet ebenfalls von 14 bis 15 Uhr eine Sprechstunde der Vielfalt statt.

Faszination Gehirn in Penzing, Yuri’s Nacht in der Urania

Eine Reihe kostenloser Workshops und Vorträge in der VHS Penzing rückt das Gehirn mit all seinen Facetten in den Fokus. Wie geht Gedächtnistraining, was ist Brainfood, wie leiste ich Erste Hilfe bei einem Schlaganfall? Einfache Tricks zur Entspannung durch Meditation, Mentaltraining, Lach-Yoga und vieles mehr über das wohl faszinierendste und vielseitigste menschliche Organ gibt es von 10. bis 30. April in der Hütteldorfer Straße 112.

Wissenschaftlich geht es auch am 12. April in der VHS Wiener Urania und der Urania Sternwarte bei „Yuri’s Night“ zu: Am 12.4. 1961 flog der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch ins All, Anpfiff für das Zeitalter der bemannten Raumfahrt. Anlässlich dessen gibt es spannende Vorträge etwa zu NASA- und Marsmissionen mit Experten u.a. vom Institut für Weltraumforschung Graz und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Anschließend geht es zum Sternderl schau’n auf die Urania Dachterrasse. Beginn 18.30 Uhr, Eintritt frei!

Weitere Informationen und das komplette Programm auf www.vhs.at

Foto/Quelle: Shutterstock/ Matej Kastelic 
Literatur

AK-Bibliothek lockt mit 6.500 Büchern zum Flohmarkt

Buchfans haben die Gelegenheit, ihr Bücherregal aufzufüllen – beim Bücherflohmarkt der AK-Bibliothek am 6. April zwischen 13 und 19 Uhr. Der Erlös dient einem guten Zweck.

Der jährliche Bücherflohmarkt ist eine Fundgrube für alle Bücherfreundinnen und -freunde: Mehr als 6.500 ausgemusterte Bücher, aber auch Hörbücher auf CD und Filme auf DVD stehen zur Auswahl. Anspruchsvolle Literatur, Kriminal- und Liebesromane, Sach- und Fachbücher, fremdsprachige Werke und noch vieles mehr warten am Freitag, 6. April, zwischen 13 und 19 Uhr im Foyer der Kammersäle in der Grazer Strauchergasse auf neue Leserinnen und Leser. Die unterschiedlichen Medien kosten zwischen 50 Cent und 2 Euro.

Guter Zweck

Der Erlös geht an die Lesehöhle in der Bärenburg im LKH Graz. Das ist eine mit knappen Mitteln ausgestattete Kinder- und Jugendbibliothek, die Kindern und ihren Eltern ein bisschen Abwechslung zum Krankenhausaufenthalt bietet. Das Bücherservice ist sogar mobil – für alle, die ihr Bett nicht verlassen dürfen.

Foto/Quelle: Shutterstock/ Yulia Grigoryeva

 

Handel

Valentinstag – Österreicher geben im Schnitt 60 Euro aus

Was die Österreicher zum Valentinstag schenken, wo und wann sie ihre Geschenke kaufen und wie viel sie dafür ausgeben, hat der Handelsverband gemeinsam mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Mindtake im Rahmen des Consumer Check erfragt. Die Top-Geschenke zum Valentinstag werden auch 2018 wieder Blumen (59%), Süßigkeiten (24%) und nicht-materielle Geschenke (17%), etwa gemeinsame Ausflüge, sein.

"Die Ausgaben pro Person steigen im Jahresvergleich zu 2017 von durchschnittlich 55 Euro auf 60 Euro. Auch kleinere Händler in B-Lagen abseits der Zentren erreichen heuer immerhin jeden Dritten Schenkwilligen. Onlinekäufe führt bereits jeder Vierte durch. Auffällig ist auch, dass die unter 30-Jährigen mit Abstand am meisten für Geschenke ausgeben wollen, im Schnitt 84 Euro", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Stationärer Handel hat die Nase vorne

Rund 34% der Österreicher werden ihre Valentinstags-Einkäufe u.a. in Geschäften in der Nähe erledigen, 23% im Shopping-Center und knapp 15% in den klassischen Einkaufsstraßen. Der Online-Handel kommt auf 23,5% (Vorjahr: 19%) und schließt damit zu den Shopping Malls auf.

Ein Drittel aller Österreicher (31%) verzichtet heuer gänzlich auf Geschenke. Die Mehrheit beschenkt ihre PartnerIn (43%) bzw. Ehefrau/-mann (32%). Aber auch die Mütter dürfen sich freuen, denn jedeR Fünfte (21%) macht zum Valentinstag der Mutter ein Geschenk.

Foto/Quelle: Shutterstock/ sarsmis

 

Verbraucherschutz

Verfahren gegen Amazon gewonnen

Der VKI hatte – im Auftrag des Sozialministeriums – zahlreiche Klauseln in den AGB von Amazon EU S.à.r.l. beanstandet und eine Verbandsklage eingebracht. Bereits 2014 hatte das Handelsgericht (HG) Wien 11 Klauseln als gesetzwidrig beurteilt. Zwei Jahre später beantwortete der Europäische Gerichtshof (EuGH) Fragen des Obersten Gerichtshofs (OGH) zur Rechtswahlklausel durch Amazon. Nun liegt das endgültige Urteil des OGH vor. Nach Ansicht des OGH sind alle 12 Klauseln unzulässig. Die Rechtswahlklausel – konkret jene des luxemburgischen Rechts – ist missbräuchlich und damit gesetzwidrig. Daneben sind aber auch etwa Klauseln zur Rechnungsgebühr und zur Verwendung von Nutzerdaten auf Amazon.de (z. B. Kundenrezensionen) unwirksam.

Amazon EU S.à.r.l. mit Sitz in Luxemburg (kurz Amazon) betreibt mit der Webseite www.amazon.de im Internet einen Versandhandel und richtet diesen auch auf österreichische Kunden aus. In Österreich besteht keine formelle Niederlassung. 

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums 12 Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Amazon in der Fassung 2012 beanstandet und Verbandsklage eingebracht. Beanstandet wurden u. a. Klauseln im Zusammenhang mit Datenschutzrecht, eine Rechtswahlklausel, Klauseln zur Rechnungsgebühr, zu Verzugszinsen sowie zum Rücktrittsrecht. Das Handelsgericht Wien beurteilte nach österreichischem Recht 11 dieser Klauseln mit Urteil vom April 2014 als unzulässig.

Nach Klärung von Vorfragen durch den EuGH, welches Recht bei der Prüfung der Klauseln im Verbandsverfahren Anwendung findet, liegt nunmehr die Sachentscheidung des OGH zu den vom VKI beanstandeten Klauseln vor.

Der OGH erklärte alle 12 Klauseln für unwirksam. Die Rechtswahlklausel – konkret jene des luxemburgischen Rechts – ist missbräuchlich und damit gesetzwidrig. Der fehlende Hinweis auf den Schutz der zwingenden Bestimmungen des Verbraucherstaatrechts führt zur Nichtigkeit der Klausel, die Rechtswahlklausel – konkret jene des luxemburgischen Rechts – ist nicht anzuwenden.

Des Weiteren beanstandete der OGH die Regelung, dass bei der Zahlung auf Rechnung Amazon zusätzlich zu den Versandkosten eine einmalige Gebühr von 1,50 Euro inkl. Mehrwertsteuer pro Lieferung verrechnen kann. Verbraucher, die derartige Gebühren bezahlen mussten, können diese daher rückfordern.

Daneben sah der OGH auch einige Klauseln im Zusammenhang mit Datenverarbeitung für gesetzwidrig an. Laut OGH stellen die Verwendung von Nutzerdaten (z. B. Kundenrezensionen auf Amazon.de) sowie die Einräumung einer ausschließlichen Lizenz für die weitere Verwendung der Inhalte für jegliche Zwecke (online wie offline) durch Amazon eine Verletzung der Urheberrechte der Kunden dar. Damit bleibt der Kunde nicht „Herr seiner Daten“. Das Urheberrecht an Textbeiträgen, eingestellten Lichtbildwerken oder Grafiken erlischt erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Für den OGH steht so einer umfassenden Werknutzungseinräumung, die ausschließlich im Interesse von Amazon liegt, keine erkennbare Gegenleistung gegenüber. Daraus können für die Kunden vermögensrechtliche Ansprüche ableitbar sein, weil Kundendaten eine geldwerte Leistung für Amazon darstellen. 

„Es ist erfreulich, dass Amazon die zwingenden österreichischen Gesetze einhalten muss und dass damit auch für internationale Großunternehmen wie Amazon klare Schranken bei der Datennutzung gesetzt werden“, erläutert Mag. Thomas Hirmke, Leiter der Rechtsabteilung im VKI. „Auch die Rechnungsgebühr ist nunmehr gefallen und kann zurückgefordert werden.“

 

 
Foto/Quelle: Shutterstock/Fotoknips

 

61. Wiener Kaffeesiederball

Jakob Kirchmayr gestaltet Julius Meinl Kunstfächer

Auch beim 61. Wiener Kaffeesiederball, der am 18. Jänner 2018 in der Hofburg Vienna stattfinden wird, können sich die Damen wieder auf einen eleganten Begleiter freuen: Der Julius Meinl Kunstfächer sorgt für erfrischende Momente auf der Ballnacht. Jedes Jahr wird er von einem anderen Künstler gestaltet, den Galerist Ernst Hilger und Christof Cremer, künstlerischer Leiter des Wiener Kaffeesiederballs, vorschlagen. Dabei legen sie großen Wert auf den Bezug zur Wiener Kaffeehauskultur und das Ballmotto. In seiner 61. Auflage steht der Ball unter dem Motto „Café Modern – gestern, heute, morgen“ und spiegelt die Zeitlosigkeit des Wiener Kaffeeshauses wider, das seit jeher Anziehungspunkt für Künstler, Literaten, Freigeister und Intellektuelle ist.

In dieser Ballsaison stammt der Julius Meinl Kunstfächer vom österreichischen Künstler Jakob Kirchmayr und nimmt Anleihen an der Farbwelt des beliebten Balls, der sich heuer in Gold, Pink und Weiß präsentiert. Ihm ist in der Galerie Hilger im Jänner 2018, begleitend zum Wiener Kaffeesiederball, auch eine Einzelausstellung gewidmet. In ausdrucksstarkem Pink und mit dem Schriftzug „We Danced. And We Danced Close“ spannt der Julius Meinl Kunstfächer den Bogen zwischen dem Hauptthema eines Balls – Tanzen und dem erotischen Element des Tanzens, das sich auch beim Genuss des Kaffees wiederfindet. Kaffeegenuss – ein erotisch inspirierendes Erlebnis.

Inspirierender Botschafter für die Verbindung von Kunst und Kaffee

„Der Julius Meinl Kunstfächer schlägt eine Brücke zwischen Kaffeehauskultur, Musik und bildender Kunst. Er interpretiert das Ballmotto künstlerisch und zieht sich als Akzent durch die wunderbare Ballnacht“, so Hilger, der heuer auch mit dem Goldenen Kaffeekännchen für seine jahrelangen Verdienste um die Wiener Kaffeehauskultur ausgezeichnet wurde.

„Der neue Julius Meinl Kunstfächer steht für Poesie und Inspiration. Damit drückt er jene Werte stimmig aus, die Julius Meinl seit über 100 Jahren eng mit der Wiener Kaffeehauskultur verbinden. Er ist ein starker Ausdruck der Verbundenheit zwischen Kultur und Kaffee“, kommentiert Julius Meinl-CEO Marcel Löffler.

„Wir sind stolz darauf, in Kooperation mit der Galerie Hilger jedes Jahr ein nachhaltiges Kunstwerk zu präsentieren, mit dem jede Besucherin ein Stück der unvergesslichen Nacht am Wiener Kaffeesiederball mit nachhause nehmen kann und das sich auch im Wiener Sommer großer Beliebtheit erfreut“, sagt Ballleiterin Anna Karnitscher.

„Kunst und Kaffee gehören für mich untrennbar zusammen. Das Wiener Kaffeehaus ist weltweit einzigartig und inspiriert mit seiner Atmosphäre unzählige Generationen von Künstlern“, unterstreicht Kirchmayr.

„Die Förderung und Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern ist integraler Bestandteil der Wiener Kaffeehauskultur und Stiftungsgrund des Klubs der Wiener Kaffeehausbesitzer. Der Stil und die Verbindung von Schrift und Bild des Zeichners Kirchmayr passt wunderbar zu unserem Ballmotto ‚Café Modern’“, erklärt Christof Cremerals künstlerischer Leiter des Wiener Kaffeesiederballs.

Prominente Kunstliebhaber freuen sich über die ersten Julius Meinl Kunstfächer des Wiener Kaffeesiederballs

Einen ersten Blick auf den neuen Julius Meinl Kunstfächer warfen in der Galerie Hilger unter anderem: Die Julius Meinl Poesie-Botschafterin Silvia Schneider (PULS 4), Kaffeesieder Reginalt-Walter Dreier, Oldtimerexperte Heribert Kaspar, Freewave-Geschäftsführer Wolfgang Krivanek, Julius Meinl-Prokurist Ewald Laister, MARESI-Brand Managerin Bettina Liposchek, Wirtschaftsagentur Wien-Managerin Sabine Ohler, Julius Meinl Österreich-Geschäftsführerin Renata Petovska, Lusthaus Wien-Besitzer Helmut Raftl, Kulturmanagerin Nadja Rapp-Wimberger, Tanzschul-Besitzer Thomas Schäfer-Elmayer, Kulturmanager Daniel Serafin, Dirigent Uwe Theimer und ORF RadioKulturhaus-Manager Thomas Wohinz.

Über Jakob Kirchmayr

Jakob Kirchmayr (1975 in Innsbruck geboren, lebet und arbeitet in Wien) Zeichnungen kennzeichnen sich bei erster Betrachtung durch das Porträthafte. Der Mensch steht im Zentrum. Weniger aber ist es die realistische oder überzeichnete Darstellung des Menschen oder einzelner Eigenschaften, sondern vielmehr die Untersuchung gesamtgesellschaftlicher Zusammenhänge, die in einem Gesicht, in einem Körper oder in einer schemenhaften Gestalt münden. Dazu bedient sich Kirchmayr zeichnerischer Mischtechniken, er variiert realistische mit abstrakten Elementen und irritiert mit Farben.

Die Feingliedrigkeit und das Ephemere, ebenso der oft schreiende Ausdruck stumm wirkender Gestalten, erinnern an die Arbeit von Zoran Mušič, dessen expressive Malereien mit leisen Mitteln oft das Unsagbare ausdrücken.

Kirchmayrs Figuren setzen sich aus zeichnerisch sorgsam eingesetzten Verästelungen, Venen und Muskeln zusammen und wirken von daher organisch und lebendig. Sie können den Betrachter erschrecken, weil sie den Verfall des Menschen preisgeben – sie sind Mensch und Schatten, Tatsächliches und Andeutung. Wie fragile Adern heben sich die Striche vom Untergrund ab und strömen in konkreten Körperformen zusammen. Manchmal wirken die Figuren prometheisch, obwohl oder gerade weil ihre flüchtigen Strukturen, ihre fragilen Oberflächen sich zu maximaler Komplexität verdichten.

Die Farbe dient Kirchmayr dazu, eine Reflexionsebene für den Betrachter einzuziehen. Etwa wenn ein alt und krank wirkender Mann in dunklem Anzug grünstichig wird, so setzt er das Motiv mit der Farbe in einen Kontext, der eine Stimmung suggeriert, die vorgibt nachvollziehbar zu sein, weil sie einen inneren Zustand verstärkt – jedoch irritiert und sogar verstört. Gleichsam dienen Kirchmayr in seinen jüngeren Arbeiten abstrakte Elemente, etwa beim Porträt eines Kardinals, oder überzeichnete realistische Elemente, etwa eine Figur, auf deren Kopf ein fauler Kürbis sitzt, als Charakteristika seiner Figuren im umgekehrten Sinn –  als Bebilderung äußerer Zustände, die sich am Individuum manifestieren. Auch abstrakte Elemente mischen sich organisch in die figurativen Bilder. Gesichtspartien oder Körperteile verschwimmen ins Abstrakte und verstärken dadurch den tragisch-menschlichen Faktor. Dort wo Kirchmayr abstrakter wird, tut er dies, um Strukturen aufzuweichen und Rollenbilder zu hinterfragen, ihm dient die Abstraktion als Charakterisierungsinstrument.

Kirchmayrs Darstellungen des Menschlichen oder auch des Menschenzerfressenden, mögen ihm also dazu dienen, innere Stimmungen der Gesellschaft nach Außen zu kehren. Seine Figuren wirken verstörend, weil man sich in ihrem Blickfeld wähnt, weil sie oft direkt aus dem Bildrahmen heraus den Betrachter zu fokussieren scheinen.
So steht in Kirchmayrs Zeichnungen der physische Zustand auch für das Innenleben seiner Figuren. Manchmal erreichen die Figuren etwas Schemenhaftes, sie sind, wie bei Mušič, Schatten ihrer Existenz, Schatten des Lebendigen und Möglichen, eine Konsequenz des Lebendigen.

Kirchmayrs Motive sind auf den ersten Blick destruktiv, deuten den Verfall an, weil sie so viel Inneres nach Außen kehren, weil sie anatomisch wirken. Man ist erinnert an das weibliche und das männliche Skelett in der Capella Sansevero in Neapel, deren Adern- und Venengeflecht seit dem 18. Jahrhundert vollständig erhalten ist – Knochen und Venen. Was aber bei Kirchmayr so destruktiv wirkt, ist vielmehr eine Verdichtung innerer und äußerer Zustände, gesellschaftlicher und individueller Befindlichkeiten zu einer Synthese, einem Porträt, einem schemenhaften Abbild des wahrscheinlich Realen.

Foto: Andreas Tischler
Gewinnspiel

Ein ganz besonderes Weihnachtskonzert

Die Weihnachtskonzerte TRUMPETS IN CONCERT – A VERY SPECIAL CHRISTMAS bedeuten seit 19 Jahren für hunderte Familien einen festlichen und gefühlvollen Höhepunkt der Weihnachtszeit. Traditionelle Weihnachtslieder, klassische Stücke, Balladen und Ohrwürmer lassen uns die Freude und Würde des Weihnachtsfestes hautnah spüren. A VERY SPECIAL CHRISTMAS ist ein besonderer Abend, festlich, nachdenklich, fröhlich und voll Geborgenheit.

Die Konzertformation TRUMPETS ist längst weit über die Grenzen Österreichs bekannt. Seit Jahren gestaltet die Klassikband nicht nur stimmungsvolle und glanzvolle Konzerte bei Festivals und in Kirchen in Österreich. Regelmäßig ist TRUMPETS IN CONCERT auch bei internationalen Festivals zu Gast. So traten TRUMPETS bei den Bregenzer Festspielen auf, gastierten in London bei Proms at St. Jude's und konzertierten mehrmals beim Internationalen Festival Carinthischer Sommer, wo es auch mit dem englischen Komponisten Sir Peter Maxwell Davis künstlerisch zusammenarbeitete . TRUMPETS wurde gleich zweimal hintereinander eingeladen die musikalische Umrahmung der Inauguration von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zu gestalten, die auch im österreichischen Fernsehen ORF 2 live zu hören und zu sehen war. Bei NAXOS erschien die CD Imperial Fanfares und wurde international veröffentlicht. Im November 2016 war das Ensemble auf großer Kanada-Tournee u.a. mit Auftritt im Austrian Cultural Forum Ottawa.

Diese Klassik-Band ist nicht nur im Lauten stark, sondern auch in den leisen Tönen. Brillanz trifft auf Sensibilität. Jeder Auftritt der Trompeter bietet ein einzigartiges Musik-Erlebnis. Künstlerische Brillanz und vielfältige, spannende Programme verschmelzen zu einem Abend voll Emotionen – ob in den Sälen der Konzerthäuser oder den sakralen Räumen von Kathedralen und Kirchen.

Diesmal darf das Publikum gespannt sein auf Barockmusik, feierliche (oder: fromme?) Weisen aus Kirchenmetten und fröhliche Christmas-Songs: Stimmungsvolle Vorweihnachtszeit mit TRUMPETS IN CONCERT – A VERY SPECIAL CHRISTMAS in der geheizten Wiener Minoritenkirche. 

Kartenverkauf beginnt ab sofort

Karten sind erhältlich bei Öticket und Wien Ticket sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.leebmusic.com

Kartenservice und Ticketline: : 0699/10550308
 

Trumpets in Concert – A very special Christmas  

...himmlischer FESTGLANZ und extravagante GLANZPUNKTE

Fr 1.12.2017, 19:30, Stadtpfarrkirche Wörgl, Tirol

So 3.12.2017, 16:00, Kulturhaus Römerfeld Windischgarsten, OÖ

Fr 8.12.2017, 16:00, Lisztzentrum Raiding, Burgenland

Sa 9.12.2017, 19:30, Minoritenkirche, Wien

Do 14.12.2017, 19:30, Minoritenkirche, Wien

 

Sa 16.12.2017, 19:30, Minoritenkirche, Wien

Mitmachen und gewinnen

Wir verlosen 2 x 2 Karten für das Konzerterlebnis am 9. Dezember in der Wiener Minoritenkirche. Mail an office@diemucha.at, Kennwort "Trumpets". Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2017.

Foto: Lona Barce

Sicherheit

Produktrückruf: „Rauchwarnmelder“

Die Firma Uni-Elektra GmbH informiert über den
Rückruf des Artikels „Rauchwarnmelder JB-S02“mit der IAN 113099.

 Die Firma Uni-Elektra GmbH führt im Sinne des vorbeugenden
Verbraucherschutzes aktuell einen Warenrückruf des Artikels
„Rauchwarnmelder JB-S02“ mit der IAN 113099 (siehe Typenschild nach
Abnahme des Batteriefachdeckels) durch. Im Rahmen von Untersuchungen
wurde festgestellt, dass einzelne Geräte zu spät oder zu leise
auslösen. 

Die Firma Uni-Elektra GmbH bittet daher alle Kunden, den Rückruf
dringend zu beachten und den betroffenen Artikel nicht weiter zu
verwenden. Der Rauchwarnmelder wurde unter anderem bei Lidl
Österreich seit 29.02.2016 verkauft und ist bereits nicht mehr im
Verkauf. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung von Lidl
Österreich verursacht worden ist.  

Der Artikel kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der
Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des
Kassenbons. 

Von dem Warenrückruf ist ausschließlich der Artikel „Rauchwarnmelder
JB-S02“ mit der IAN 113099 (siehe Typenschild nach Abnahme des
Batteriefachdeckels) betroffen. Andere Rauchwarnmelder, insbesondere
weitere Produkte der Firma Uni-Elektra GmbH, sind von dem Rückruf
nicht betroffen.

Kundeninformation
Der Lidl-Österreich-Kundenservice steht unter der gebührenfreien
Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00
Uhr und am Samstag von 8:00 bis 17:00 Uhr ebenfalls zur Verfügung.

Die Firma Uni-Elektra GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen
für die entstandenen Unannehmlichkeiten.  

Foto: Shutterstock/Alexander Kirch
Gastronomie

Neuer asiatischer Food Hotspot Aï Vienna

Mit Aï Vienna zieht ein Restaurant ins Goldene Quartier, das ein neues Konzept japanisch-asiatischer Küche erstmals nach Wien bringt und seine kulinarische Intention bereits im Namen ankündigt - denn Aï ist das japanische Wort für „Liebe“.
 
Mitten im Herzen der Wiener Innenstadt präsentiert sich ein Gastronomie-Konzept, das hochwertige, innovative asiatische Cuisine mit japanischem Einfluss in ihrer facettenreichen Geschmackswelt erlebbar macht. Neben dem japanischen Holzkohlegrill Robata und Sushi-Bar, die als Active Kitchen dem Gast Einblick und direkte Kommunikation mit dem Koch ermöglichen, komplettiert eine Classic Cocktail-Bar & Lounge das 'Aï Vienna Erlebnis'.
 
Damit wurde ein Ort geschaffen, der die vielen Strömungen der asiatischen Küche neu webt, ein Ort an dem man sowohl den Business Lunch, als auch unvergessliche Dinner mit Freunden im 'Family Style' zelebriert und Mixology Art genießt. Besonders das in Asien beliebte Teilen unterschiedlicher Gerichte, ist für Aï Vienna wichtiger Bestandteil des Konzepts.
 
Das internationale Team, das mehr als 10 Nationen vereint, formierte sich rund um Managing Director der AT Kamp Catering Gruppe Mark Khalifé, Group Executive Chef Samuel Wilkes, Head Chef Sören Herzig, Development Chef Richard Seidel sowie Pâtisserie Chef Daniele Teuchmann. Sie erwecken Aï Vienna nicht nur zum Leben, sondern stellen regionale Produzenten in den Mittelpunkt, die sich auf der Speisekarte wiederfinden und dem Gedanken 'farm to table' entsprechen.
 
"Es war für uns von Anfang an klar, dass wir mit der hohen Qualität, die uns österreichische Produkte bieten, eigene Kreationen entwickeln. So haben wir Miso Suppe oder Getauchte Jakobsmuscheln mit Speck von Johann Ortner kombiniert, der auf unserer Karte charmant als 'Herr Ortner' gefunden werden kann", erzählt Chefkoch Sören Herzig, "Ergänzt werden sie mit den besten Produkten aus aller Welt." Auch bei Gemüsezutaten wurden mit heimischen Bauern Kooperationen geschlossen. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden einige asiatische Gemüsesorten exklusiv für Aï angebaut.
 
Vom Robata-Grill werden Alpenrindspieße, Lachsforelle und Seesaibling serviert, außergewöhnliche Kombinationen bieten Gänselebergyoza, Beiried Tataki, Herrn Ortners Schwein auf Char Siu Art mit Nüssen oder Sashimi mit Limetten-Trüffelmarinade.
Als Dessert wird unter anderem die japanische Spezialität Rain Drop (Mizu Shingen Mochi) mit "Hallstein Water" der Familie Muhr, das vom Dachsteingletscher stammt, zubereitet. Auch hier wurde konsequent die Verschmelzung regionaler Produkte mit asiatischer Kochkunst fortgesetzt.
 
Für die Sushi-Bar konnte der japanische Chef Zaw Tun Zaw gewonnen werden, der bereits 18 Jahre in seinem Heimatland arbeitete. Mit einem 6-köpfigen Team werden kunstvoll Sushi, Sashimi, Maki und Nigiri kreiert. Insgesamt 26 Sushi-Gerichte finden sich auf der Karte. Darunter Signature Makis mit Foie gras, Süßwasseraal, handgetauchte Jakobsmuschel sowie Soft-Shell Crab.
Pâtisserie Chef Daniele Teuchmann lässt die Eindrücke seiner Japan-Aufenthalte einfließen, deren Zitate man auf der Dessertkarte entdecken kann.
 
Hinter der Bar ist Mixologist und Bar Managerin Isabella Lombardo für die Cocktails verantwortlich. Sie ließ ihrer Kreativität freien Lauf und sich von japanischen Pop-Art Zitaten, sowohl in der Namensgebung, als auch in der Zusammensetzung der Zutaten inspirieren.
"Kill Bill" ist beispielsweise eine Neuinterpretation des Klassikers Moscow Mule, der mit Pandan-Blättern und Sandelholz geräuchert ein komplett neues Aroma entfaltet.
 
INTERIORDESIGN IN DER SEITZERGASSE 6
Auf zwei Stockwerken und 600 Quadratmetern wurde vom mehrfach ausgezeichneten Designer Gregory Gatserelia (www.gatserelia.com) eine klare Formensprache gewählt, die der Geradlinigkeit der asiatischen Küche entspricht.
 
Die Verschmelzung der verschiedenen Stilrichtungen wird durch eine Glasskulptur symbolisiert, die beide Stockwerke miteinander verbindet. Gegensätzliche Materialien, wie Marmor, Leder, Edelhölzer und Kupfer schaffen subtil verschiedene Bereiche, die Robata-Grill, Sushi- und Cocktail-Bar voneinander abgrenzen, aber dennoch als Einheit erscheinen lassen. Durch stimmungsvolle Details werden die verschiedenen Oberflächen mittels Lichtdesign zu einem Spiel der Kontraste. Einzigartig ist auch das Porzellan, das für Aï Vienna in Japan designt, angefertigt und an die unterschiedlichen Gerichte angepasst wurde.
 
Für private Events steht eine Glasbrücke als schwebender Dining Room zur Verfügung, in der warmen Jahreszeit lockt ein Gastgarten in die Seitzergasse - eine Ruheoase im hektischen Treiben der Innenstadt.
 
DAS ERSTE SEINER ART
Aï Vienna, das aus der Feder der AT Kamp Catering Gruppe stammt, ist der Start für eine Expansion in andere Länder. "Wien ist eine Stadt voller Kultur und Leben, hat eine fantastische Küche und Szene - ein Restaurant, wie Aï gibt es jedoch noch nicht. Damit ist es für uns der ideale Ausgangspunkt, um hier unsere ersten Wurzeln zu schlagen, und danach in anderen Metropolen durchzustarten", so Mark Khalifé.
 
Foto: Aï/Vienna
Handel

Online-Werbung wirkt

An den digitalen Wandel muss man sich anpassen. Werbung und Marketing sind ausschlaggebend für den Erfolg einer Firma. Will ein Unternehmen effektiv, zielgruppengerecht und zeitgemäss kommunizieren, führt kein Weg an Online-Werbung vorbei. Die Zukunft ist digital, so auch im Bereich Werbung. Genau dort setzt das Ad-Tech-Unternehmen Gonnado an und hilft den Einzelhändlern den Schritt in die Digitalisierung zu machen. Dadurch werden die potentiellen Kunden vom Internet wieder zurück ins Ladengeschäft geholt.

Das Consulting-Unternehmen McKinsey hat in einer Studie festgestellt, welche Gründe einer Kaufentscheidung zugrunde liegen. Dabei stellte sich heraus, dass digitale Werbemassnahmen nicht nur ausschlaggebend für den Kaufentscheid sind, sondern auch das Kaufverhalten, also die sogenannte Customer Journey, erheblich beeinflussen. Bei klassischen Medien ist dieser Beeinflussungseffekt auf die Customer Journey nur sehr gering, was somit deutlich für eine Investition in Online Marketing spricht. 

Online-Werbung verändert die Konsumentenwelt   
Die Customer Journey hat sich im Verlauf der Zeit verändert. Früher war der Kaufprozess relativ linear und gut überschaubar. Derzeit ist er mehrdimensional, von Firmen nur schwer vorhersehbar und nicht mehr zu kontrollieren. Der Konsument ist heutzutage dank des Internets bestens informiert, auch über Angebote der Konkurrenz, und hat zahlreiche Möglichkeiten sich für oder gegen einen Kauf zu entscheiden. Dies stellt für den stationären Einzelhandel ein Problem dar. 

Mit Online-Werbung Kunden messbar zurück in den Laden bringen 
Das Internet-Verhalten der potentiellen Kunden kann man nun verwenden, um dem Einzelhandel entgegenzukommen. Gonnado hat einen Mobile-Coupon entwickelt, um die Interessenten im Netz zurück in den Laden zu führen. Der Mobile-Coupon wird mittels Online-Anzeige spezifischen Zielgruppen angezeigt, was die Werbung effizienter werden lässt. Bei der Einlösung dieses Rabattcoupons im Geschäft wird er dank eines unverkennbaren Codes jener Anzeige zugeordnet, die zum Herunterladen des Coupons geführt hat. So wird der Erfolg jeder einzelnen Online-Anzeige gemessen, wodurch dieses noch kundenspezifischer gestaltet werden kann. Somit ermöglicht es Gonnado dem Einzelhandel, via Mobile-Coupons mehr Kunden ins Geschäft zu holen. Schon über tausend Unternehmen haben die Effektivität von Gonnados Coupon-Remarketing entdeckt und steigern dadurch ihren Umsatz mit einem Faktor 4x bis 50x des investierten Werbebudgets. 

Foto: Gonnado

Werbung