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un-Sicherheit an Bahnübergängen

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un-Sicherheit an Bahnübergängen

Lerte
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17.02.2024
ÖBB Verkehrsministerium ÖAMTC ARBÖ StraßenverkehrsteilnehmerInnen

Guten Tag,

seit Jahren fühle ich mich dem Tod nahe, wenn an einem Bahnübergang mit Lichtzeichen alles dunkel ist. Wie kann ein Straßenverkehrsteilnehmer sicher sein, ob die Anlage in Betrieb ist, technisch in Ordnung ist und die Geleise tatsächlich gefahrlos passiert werden können? Sollte ein Defekt vorliegen oder der Strom ausgefallen sein, dann leuchtet doch ebenfalls nichts, oder?

Tödlich kann es enden, wenn die Geleise nicht weit genug eingesehen werden können und den fehlenden Lichtzeichen vertraut wird. Das in diesem Zusammenhang auftretende Argument, es müsste sich jeder überzeugen, dass sich kein Schienenfahrzeug nähert, ist nicht praxistauglich und man müsste eine Haltung „Es wird schon nix passieren“ unterstellen, auch „Des hamma schon immer so g’macht“ oder „Da kunntert jo jeder kumma“ passt ganz gut. Man denke nur an LKW- und Traktorfahrer und all die anderen, welche nicht schnell genug ins Fahrzeug zurückgelangen, sodass beim Übersetzen der Geleise die gewonnene Sicherheit ihre Gültigkeit bereits wieder verloren hat.

 

In Tschechien, Ungarn, Belgien und in der Slowakei leuchten an diesen Lichtanlagen durchgehend zwei weiße Lichter, welche signalisieren, dass sich die Anlage in Betriebsbereitschaft befindet. Auch dass es zwei sind, macht Sinn, denn jedes Leuchtmittel kann defekt werden. Durch ein intelligentes Meldesystem kann rechtzeitig erkannt werden, dass nur mehr ein weißes Licht leuchtet und das zweite Licht instandgesetzt gehört. Die Sicherheit für Autofahrer bleibt erhalten, wenn man in den Fahrschulen lehrt, dass "mindestens ein weißes Licht" leuchten muss.

Meine Frage:  Wenn in Österreich an einem unbeschrankten Bahnübergang mit Lichtzeichenanlage kein Licht leuchtet, ist dann der Unterschied zwischen "Freie Fahrt" und "Anlage außer Betrieb" erkennbar?

Falls dieser Unterschied nicht erkennbar ist, warum wurde dieser Umstand nicht schon längst als dringender, weil Menschenleben schützender Handlungsbedarf erkannt?

Gibt es diesbezüglich vielleicht Gegenwind von jener Seite, welche diese Änderungen bezahlen müsste? Ist Sicherheit abhängig von den Kosten? Werden aus Kostengründen Todesfälle in Kauf genommen, obwohl diese Gefahr jedem einleuchten müsste und mittels einfachster Technik geändert werden könnte?

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