Reingelegt

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Millionen von Menschen versuchen ihr möglichstes, sich umzubringen. Sie beteiligen sich an der Welt der virtuellen Netzwerke, ohne auch nur das kleinste Fünkchen Rücksicht auf sich selbst zu nehmen. Die Dümmsten von ihnen und derer sind viele treten in Facebook & Co. unter eigenem Namen auf, stellen ihre eigenen Daten dort hinein. Die Allerdümmsten und ihrer sind nicht minder viele zeigen sich auch noch bildlich. Oft in sehr anzüglichen Posen; betrunken, mit Grimassen, leicht oder unbekleidet. Was sie nicht beachten: Diese Daten sind überall und für jeden verfügbar. Für jede Firma, jede Behörde. Diese Daten sind nicht mehr löschbar, egal was man einstellt. Über diese Daten ist jeder user jederzeit identifizierbar, viele Firmen sind darauf spezialisiert, über die user-IP-Daten (nicht zu verwechseln mit der IP-Adresse) und deren Verknüpfungen alles herauszubekommen - begehrtes Material nicht nur für Werbung. Zu hunderten verschicken diese user Aufforderungen an "Freunde", sich doch der Community anzuschließen. Sprich im Klartext, ihre Identität vollständig preiszugeben. Dem idiotischen "Gefällt"-Button von Facebook folgte nun ein schlauer "Gefällt nicht"-Button. Allerdings nicht von Facebook, sondern verbunden mit einem link zum Installieren von data minern. Die Teilnahme an solchen virtuellen Netzwerken fügt schwerste Schäden zu, wie Mobbing, Verlust des Arbeitsplatzes, der Familie, Mord, Selbstmord. Man kann zwar vor der Teilnahme warnen, doch gegen Dummheit ist leider noch kein Kraut gewachsen.
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Kommentare
@Catana,
Facebook nutze ich aber auch nicht, dazu fehlt mir einfach die exhibitionistische Ader, oder vielleicht bin ich auch nur ganz einfach mit meinem Leben zufrieden, ohne es Anderen mitzuteilen. Fernsehen hingegen ist für mich ein absolutes "must be" und Das nicht nur wegen der Nachrichten und sonstigen Infos, sondern hauptsächlich wegen der Unterhaltung.
@elwe...
genau, davor - bzw. vor falschem umgang damit - zu warnen find ich durchau ok. oder die gefahr falschen umganges gibts sicherlich (auch) bei facebook.
die aber überall. man kann (zu viel) wein saufen, (zu schnell) autofahren, (zu intensiv) handyphonieren... aber deswegen stell ich doch nicht das ganze trum in frage !!
hab ich das richtig verstanden - tavor nutzt also weder facebook noch fernsehen ? nu ja, jeder soll auf seine art glücklich werden :-))
Grundsätzlich darf und muß man auf der Mucha und in den Medien vor Gefahren warnen, auch wenn manche schon davon gehört haben und sie kennen. Andere haben es nicht und gerade Kinder und Jugendliche sehen die Gefahren nicht.
Was ich nie verstanden habe ist, daß Arbeitgeber und Personalchefs Bewerber und Mitarbeiter über Facebook ausspionieren und entlassen bzw. nicht einstellen. Das heißt, daß es Leute gibt, die unter vollem Namen, womöglich Adresse Texte (gegen eine Firma!) einstellen oder anzügliche Bilder veröffentlichen.
Davor muß man warnen, weil es noch Bedarf gibt.
Aber wie auch beim Fernsehen, das mir tavor ständig vorwirft: es kommt darauf an, wie man ein Medium nutzt.
Ich mußte mich vor einiger Zeit bei Facebook anmelden, weil die Ergebnisse eines Fotowettbewerbs nur dort zu erfahren waren. Seither war ich nicht mehr auf der Seite. Ganz selten kommt ein Newsletter oder eine "Freundschaftsanfrage" (wie kommen die dazu, ich habe nie was gepostet?) - wird weggedrückt.
Aber die Kinder wetteifern damit, wieviel tausend "Freunde" sie haben von irgendwelchen anonymen Usern und vergessen dabei, daß Freunde in der Realität wichtiger sind.
Zumindest Exhibitionisten haben mit Facebook sicher ihre wahre Freud´.
[b]tavor schrieb:[/b]
DAS ist der Ansatz zu meiner Kritik: Dumm (oder zumindest uninformiert/fahrlässig u.ä.) sind diejenigen, die Facebook unkontrolliert/unkritisch/unreflektiert u.ä. nutzen.
Dumm sind aber in hohem Maß auch diejenigen, die Facebook gleich zur Gänue verdammen und durch ihre Scheuklappen die positiven Seiten nicht sehen können/wollen....
Zum einen ist das eine recht absurde "beschwerde", weil sie in einem punkt vollkommen falsch liegt:
wenn man richtig damit umgeht, kann facebook absolut sinnvoll, ja sogar nützlich sein.
zum andern aber liegt der knackpunkt beim "richtig damit umgehen". das vorausgesetzt, wäre der beitrag also im grund falsch. weil das aber viele [b]nicht[/b]tun, ist sie als warnung sehr wohl gerechtfertig.
facebook in bausch und bogen zu verurteilen ist aber trotzdem - höflich formuliert - ungerecht....
ich denke im endeffekt bleibt es jedem selbst überlassen inwieweit er was von sich wo preisgibt.
es wurde schon oft und zur genüge über die risiken aufgeklärt, wenn der ersteller dieses threads meint die menschen entmündigen zu müssen indem er meint sie wissen nicht was sie tun dann ist das sein problem und sollte hier nicht öffentlich gemacht werden.
Jeder, der auf Facebook agiert, weiß, welches "schreckliche Risiko" er dabei eingeht - ich selbst bin der Meinung, dass mein Leben ein wenig Thrill schon vertragen kann - zumindest in der Form von Social Networks.
Diese Panikmache von wegen "die Daten werden alle gespeichert", "man wird zum Glasmenschen" und was weiß ich nicht noch alles, hängt mir langsam zum Hals raus. Früher wurde man blind mit Werbung bombadiert, heute geschieht es eben gezielter, was ja auch für den Empfänger eventuell sogar angenehmer ist - immerhin bekommt er jetzt etwas, das ihn vielleicht sogar tatsächlich interessiert ;)
Und dass ich meinen Job aufgrund von Facebook verliere, die Sorge habe ich nicht. Obwohl ... mein Chef liebt Doctor Who und ich nicht ... na hoffentlich hasst er mich deswegen jetzt nicht :P
[color=#00BFFF]asteroidicum teutonicum...[/color]
könnte höchstens als Gesteinsbrocken durchgehen.
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