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Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Wiener Altwarenmarkt

„Reduce, Re-Use, Repair“ im 48er Tandler

Im 48er-Tandler startet im Juni eine Veranstaltungsreihe zum Reparieren, Tauschen und Selbermachen.

Der 48er-Tadler bietet nicht nur erstklassige Secondhand-Ware an, sondern auch eine Reihe von Veranstaltungen zum Mitmachen. Nähen, reparieren, Messer schärfen, das Fahrrad überprüfen und Kleider tauschen – im Juni ist im Tandler viel los!

Reparierte, gebrauchte, getauschte oder upgecycelte Dinge sind oft viel „Wert-voller“ als Neuwaren: In ihnen stecken eine Geschichte, Fantasie, ein Stück Vergangenheit, vielleicht auch ein kleines Rätsel. Sie sind die Ergebnisse von handwerklichem Geschick und Kreativität, oder einfach nur ein ganz besonderes Fundstück. In jedem Fall sind diese Dinge auf ihre Art einzigartig. Und das umso mehr, wenn man sie selbst repariert, umgestaltet oder entdeckt hat. Dazu laden die Events der Reihe „Reduce – Re-Use – Repair“ ein!

Näh- und Reparaturcafè mit Schärf-Station im 48er-Tandler

Die BesucherInnen lernen, selbst zu reparieren. Vom kleinen Elektrogerät über Kleinmöbel bis zu Kleidungsstücken können sie Reparaturbedürftiges von zuhause mitbringen. Außerdem zeigt ein Profi des Reparaturnetzwerks, worauf es beim Schärfen von Messern ankommt. Eine gute Möglichkeit, endlich wieder funktionstüchtig zu machen, was schon lange ansteht! Termin: Donnerstag, 13.6. 2019 von 15:00 – 18:00 Uhr

Gratis Fahrradcheck und mitmachen beim Bike Repair

Tandler-BesucherInnen, die mit dem Fahrrad kommen, erwartet ein kostenloser Fahrradcheck. Und sie können auch lernen, kleine Handgriffe selbst zu machen. In jedem Fall stehen Reparaturprofis mit Rat und Tat zur Seite. Das ist DIE Gelegenheit, Tipps und Tricks kennenzulernen, die das Reparieren wesentlich erleichtern. Wer ein Fahrrad sucht, findet in der großen Secondhand-Auswahl beim Tandler bestimmt den Drahtesel seines oder ihres Geschmacks. Termin: Samstag, 15. Juni 2019 von 13:00 – 17:30 Uhr

‚Wiener Wäsch‘ – Kleidertausch im 48er-Tandler

Unter dem Titel ‚Wiener Wäsch‘ kann man sich im Tandler die neue Sommergarderobe ertauschen. Erwünscht sind alle Arten von Kleidung, Taschen und Accessoires für Frauen, Männer und Kinder. Voraussetzung ist, dass alles in gutem Zustand ist: keine Flecken, Löcher oder komplett ausgeblichene Teile. Alle BesucherInnen dürfen so viele Stücke mitbringen und mit nach Hause nehmen, wie sie möchten – ganz ohne Tauschgebühr und ohne Anmeldung! Termin: Samstag, 29. Juni von 14:00 – 17:30 Uhr

Auf zum 48er-Tandler

Es gibt wohl kaum einen passenderen Ort für diese Veranstaltungen als den 48er-Tandler, den Altwaren-Markt der MA 48. Hier findet man exklusive Einzelstücke. Das bunte Sortiment an Altwaren stammt unter anderem aus Abgaben von gebrauchsfähigen Waren auf den Wiener Mistplätzen. So gibt es im Tandler rund um die Events auch entspannt coole Vintage-Waren und echte Schnäppchen zu ergattern — ein Einkaufserlebnis der besonderen und umweltfreundlichen Art!

Information

Die Details zur Veranstaltungsreihe „Reduce – Re-Use – Repair“ sind auf der Website des 48er-Tandlers zu finden: https://48ertandler.wien.gv.at

Foto: Shutterstock/Stokkete

Vatertag

Die besten Blumengeschenke für den Mann

Wenn am Sonntag, dem 9. Juni 2019, Vatertag gefeiert wird, stehen in ganz Österreich die Männer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Eine schöne Gelegenheit, mit kleinen oder großen floralen Geschenken Liebe und Dankbarkeit zu zeigen.

"Blumen- und Pflanzenarrangements sind die schönsten Geschenke, um seine Zuneigung und Anerkennung auszudrücken", sagt KR Rudolf Hajek, Bundesinnungsmeister der österreichischen Gärtner und Floristen und Präsident des Blumenbüros Österreich, "und das auch zum Vatertag."

Vielfältige florale Geschenkideen

Denn der Trend zum blumigen Geschenk für die Männer steigt zusehends, die sich ebenso über Topfpflanzen oder einen schönen Sommerblumenstrauß freuen. Besonders beliebt bei Schnittblumen sind beispielsweise kräftige Farben. Gerade im Juni steht dafür eine bunte Vielfalt bereit. Auch Gemüsepflanzen und Kräuter werden gerne verschenkt, die sich zum Grillen oder für das Aussetzen im Garten hervorragend eignen.

Top beraten: blühendes Handwerk aus Meisterhand

Ob die individuelle Vorliebe im klassischen Blumenstrauß, bei Kräutern, bei Gemüsepflanzen oder in mediterranen Topfpflanzen liegt: "Die 4.500 Blumenfachgeschäfte und Gärtnereien in Österreich werden mit ihrer fachlichen Kompetenz und Erfahrung auch in diesem Jahr dafür sorgen, dass die Vatertagsgeschenke viel Freude bereiten", sagt Hajek.

Die Kundinnen und Kunden erwartet in den heimischen Fachbetrieben ein erstklassiges Service, das nicht nur bei der Auswahl des richtigen Blumengrußes unterstützt, sondern auch professionelle Beratung zur Pflege bietet.

Die Geschichte des Vatertags beginnt 1910

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts, 1910, wurde in den USA erstmals der Vatertag gefeiert. Die Initiative dafür kam von Sonora Smart Dodd, die damit, beeinflusst durch den Muttertag, auch die Väter ehren wollte. In den 1970er-Jahren wurde der Vatertag in Amerika schließlich von US-Präsident Richard Nixon als Feiertag festgesetzt. In Österreich wurde dieser Festtag 1955 eingeführt und wird seither an jedem zweiten Sonntag im Juni gefeiert.

Foto: Shutterstock/WindNight

EuroPride

Wien ist LGBT-Hotspot Europas

Der WienTourismus hatte mehr als zwei Jahre lang die Werbetrommel für die EuroPride gerührt, zu der rund 1 Million TeilnehmerInnen auch aus dem Ausland erwartet werden. Auf der EuroPride selbst zeigt er mit seinen Tourist-Infos und speziellen Angeboten über die Vienna City Card Präsenz. Bei der Regenbogenparade am 15. Juni ist ein WienTourismus-Truck mit DJ Tamara Mascara und internationalen JournalistInnen, Influencern und Reiseveranstaltern unterwegs. In puncto Wertschöpfung ist die reisefreudige Zielgruppe besonders interessant.

In den kommenden zwei Wochen trifft sich die internationale LGBT-Community bei der EuroPride in Wien. Rund 1 Million BesucherInnen aus dem In- und Ausland sowie Wien werden auf dieser Großveranstaltung erwartet, die sich für Menschenrechte, Akzeptanz und Liebe über alle Grenzen hinweg einsetzt. „Im 50. Jahr von Stonewall ist es für Wien eine besondere Freude und Ehre, von 1. bis 16. Juni 2019 Gastgeberstadt der EuroPride zu sein“, betont Tourismusdirektor Norbert Kettner. Vor 50 Jahren – am 28. Juni 1969 – begannen nach einer Razzia in der New Yorker Szenebar „Stonewall Inn“ Unruhen, die bis heute nachwirken. Denn mit ihnen startete der Kampf für gleiche Rechte der LGBT-Community, der bis heute anhält und jedes Jahr im Juni fast auf der ganzen Welt mit zahlreichen Prides seinen Höhepunkt erreicht. „Wien ist ein kosmopolitisches Kaleidoskop – eine Weltstadt, in der unterschiedliche Lebensstile, Offenheit und gegenseitiger Respekt aktiv gelebt werden und in der Vielfalt als Stärke gilt. Daher gibt es wohl kaum einen geeigneteren Ort, um die EuroPride in diesem Jubiläumsjahr zu feiern.“
 
Umfassende Bewerbung in elf Ländern
Bereits seit mehr als zwei Jahren bewirbt der WienTourismus die EuroPride über Medienarbeit, B2B-Events, Marketingkooperationen sowie bei anderen Prides in insgesamt elf Ländern weltweit: USA, Kanada, Australien, Brasilien, Japan, Deutschland, Schweiz, Italien, Großbritannien, Spanien und Österreich sind Fokusmärkte für Wiens LGBT-Marketing. Besondere Aufmerksamkeit erzielte eine Online-Kampagne rund um die symbolische Eheschließung von Siri und Alexa, die gemeinsam mit der Agentur Serviceplan und dem Vangardist-Magazin umgesetzt worden war. Kern der Kampagne ist ein Hochzeitsvideo, das im Schloss Belvedere aufgenommen und bisher 4,5 Millionen Mal angesehen wurde. Zur EuroPride selbst holt der WienTourismus rund 30 internationale JournalistInnen, Influencer, Reiseveranstalter und MultiplikatorInnen in die Stadt, darunter VertreterInnen des japanischen Business-Netzwerks „Fruits in Suits“ oder Influencer aus Italien. Als Highlight ist bei der Regenbogenparade am 15. Juni ein WienTourismus-Truck mit DJ Tamara Mascara und internationalen Gästen am Ring unterwegs. Umfassende Informationen zu den rund 50 EuroPride-Events sowie LGBT-Angeboten der Stadt – vieles vergünstigt buchbar über die Vienna City Card – gibt es in den speziell gebrandeten Tourist-Infos am Albertinaplatz, Hauptbahnhof und Flughafen sowie über eine mobile Tourist-Info, die während der gesamten Dauer der EuroPride an allen Hotspots im Einsatz ist. Live-Eindrücke teilt der WienTourismus mit seinen insgesamt rund 800.000 Fans auf Facebook, Instagram und Twitter.
 
Vom Hidden Hero zum Hotspot: Wien punktet mit Kultur und Vielfalt
Der WienTourismus spricht die LGBT-Zielgruppen bereits seit mehr als 20 Jahren gezielt an. In dieser Zeit hat sich die Stadt vom „Hidden Hero“ zum mehrfach ausgezeichneten „Hotspot“ entwickelt. 2018 wurde Wien mit dem australischen LGBTI-Award ausgezeichnet, 2017 von GayTravel.com zur „best international destination“ sowie von der Welttourismusorganisation UNWTO zur „iconic destination for LGBT travellers“ gekürt. „Aus einer Umfrage wissen wir, dass schwule und lesbische Reisende – neben Wiens einschlägigen Angeboten – vor allem die reiche Geschichte der Stadt, die beeindruckende Architektur sowie das umfangreiche Kunst- und Kulturangebot schätzen“, berichtet Norbert Kettner. „Sie sind überdurchschnittlich gut gebildet, verdienen rund 20 % mehr als der Wiener Durchschnittsgast und reisen öfter als andere BesucherInnen.“
 
Wertschöpfung unter dem Regenbogen
Weltweit gab das LGBT-Publikum 2018 insgesamt 218 Mrd. US-Dollar aus, so die „Global LGBT 2030 Research Study“ der Beratungsfirma Out Now Consulting. Bei der World Pride 2017 in Madrid beliefen sich die Gesamtausgaben der BesucherInnen auf 115 Mio. Euro. Potenzial, das auch Wien zu nutzen weiß. Kettner: „Es geht um die aktuellen Ausgaben der BesucherInnen, aber auch den mittelfristigen Werbe- und Imagewert dieser Veranstaltung. Die EuroPride wird der Stadt noch mehr Bekanntheit in der LGBT-Community verschaffen und Wiens Image als bunte, vielfältige und kosmopolitische Metropole nachhaltig prägen.“ Zur Anreise nach Wien bieten die ÖBB als Official Carrier der EuroPride die „Pride-Schiene Europa“ an, als Partnerhotels fungieren das Meliá Vienna, Le Méridien Wien, SO/Vienna sowie alle Betriebe der AccorHotels-Gruppe.

Foto: WienTourismus/ Paul Bauer

Arbeiterkammer Test

Kfz-Leasing: Lockangebote können teuer kommen

Eine niedrige Monatsrate sagt nichts über den Gesamtpreis aus. Die Zahlen findet man oft nur im Kleingedruckten.

40 Prozent der neu zugelassenen Privat-Pkw wurden 2018 über Leasing finanziert. Für KonsumentInnen ist es nicht leicht, die vielen unterschiedlichen Gestaltungsformen des Kfz-Leasing zu durchblicken. Die AK hat von März bis Mai 2019 zehn Werbungen (Inserate, Plakate, Flyer, Website) überprüft. Untersucht wurden sowohl die Konditionen (Zinsen, Spesen) als auch ob sich die Leasinggesellschaften an die Werbebestimmungen im Verbraucherkreditgesetz halten.

Wer ein Auto leasen möchte, hat die Qual der Wahl. Viele Angebote locken mit super Konditionen. Die AK hat zehn dieser Werbungen unter die Lupe genommen. Denn laut Gesetz muss die Werbung mit Zahlen (Zinsen, Monatsrate, Kosten) klar, prägnant und auffallend sein – anhand eines repräsentativen Beispiels. Dieses Zahlenbeispiel hat Informationen wie den Effektivzinssatz und den Gesamtbetrag (also die Summe der Zahlungen an die Leasingbank samt Zinsen und Spesen) zu beinhalten.

Das generelle Fazit der Werbeanalyse fällt nicht gut aus. Denn bei den untersuchten Werbungen sind Angaben über Zinsen und Kosten oft im kaum lesbaren Kleingedruckten. Zudem sind die notwendigen Informationen nicht lückenlos angegeben. Vier von zehn Inseraten enthielten keine Angabe zum Gesamtkreditbetrag. Ein Anbieter schlüsselte die üppigen Bearbeitungs- und Vertragserrichtungsspesen sowie die gesetzliche Vertragsgebühr – in Summe 539 Euro – nicht auf. Insbesondere fehlten je-doch zumeist Angaben, ob eine Kfz-Kaskoversicherung von der Leasingbank zwingend vorgesehen ist. Und: Operating Leasing oder Restwertleasing? Aus drei Werbungen ging gar nicht hervor, um welche Leasingvariante es sich handelt.

Die von der AK nachgerechneten Angaben von effektivem Jahreszinssatz – also dem Zinssatz inklusive Kostenbelastung – und Gesamtbetrag waren aufgrund fehlender oder nicht eindeutiger Zahlen nicht immer nachvollziehbar. Das lag zum Beispiel daran, dass manche Leasingbanken bzw. Autohändler mit All-Inklusiv-Raten werben und die Preiselemente (Leasingrate, Service-Pakete, Versicherungsprämien) nicht einzeln aufschlüsseln

Hauptkritikpunkt ist allerdings die Werbepraxis. „Im Blickfang ist immer eine niedrige monatliche Leasingrate, nach dem Motto: ab 50 Euro im Monat“, sagt AK Konsumentenschützer Christian Prantner. Und weiter: „Tatsächlich sagt eine niedrige Leasingrate aber nichts darüber aus, ob das Angebot günstig ist. Denn durch die Annahme einer Anzahlung, einer langen Laufzeit und vor allem eines hohen Restwertes lassen sich die Raten beliebig nach unten drücken. Zinsen und Spesen könnten auch überdurchschnittlich hoch angesetzt und in der niedrigen Rate versteckt sein.“

Die Analyse der Konditionen zeigte, dass die Sollzinssätze in den zehn untersuchten Werbungen zwischen 1,99 bis 4,75 Prozent lagen. Der Median beträgt 3,745 Prozent, wobei die angegebenen Sollzinssätze nur bedingt miteinander vergleichbar sind. Denn vier Zinssatz waren als fix angegeben, zwei als variabel. In vier von zehn Werbungen fehlte die Angabe, ob der Sollzinssatz fix oder variabel ist.

Zumeist gibt es eine Bearbeitungsgebühr, die einmalig bei Vertragsabschluss anfällt. Die Bearbeitungsgebühr (zuzüglich Errichtungsgebühr eines Anbieters) betrug von 0 Euro (Opel Leasing) bis 429,02 Euro (Fiat – FCA Leasing). Der Median lag bei 150 Euro. Beim Abschluss des Leasingvertrages fällt zudem eine gesetzliche Vertragsgebühr an. Sie orientiert sich am Leasingentgelt, im AK-Test betrug sie zwischen 60 und 141 Euro.

Diese Tipps sollten Käufer und Käuferinnen beachten

Nicht nur für eine Ehe auch für ein Kfz-Leasing gilt: 
Drum prüfe, wer sich bindet. Die AK hat Tipps für AutokäuferInnen zusammengestellt, die ihr neues Gefährt mittels Leasing erwerben wollen.

1. Holen Sie mehrere Kredit- und Leasingangebote ein – die Zins-und Spesenunterschiede sind beträchtlich. Auch Banken vermitteln Leasingverträge. Überlegen Sie, ob Sie eher einen Bankkredit oder einen Leasingvertrag wollen – zwischen Leasing und Kredit gibt es nicht nur Zins- und Spesenunterschiede, sondern auch andere Unterscheidungsmerkmale:

2. Beim Kredit gibt es (zumeist) keinen Restwert. Der aufgenommene Kredit wird über die Laufzeit zur Gänze zurückbezahlt – mit der letzten Kreditrate ist der Kredit vollständig getilgt.

3. Beim Leasing gibt es zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten: Anzahlungen, Depotleistungen und Restwerte können in frei gestaltbarer Höhe festgelegt werden. Achtung: Ein allzu hoher Restwert kann – im Falle des Eigentumserwerbs – ein beträchtlicher finanzieller „Brocken“ sein. Achtung, Falle: Falls Sie den Pkw nach Auslaufen des Leasingvertrages weiter verkaufen wollen, kann es eine böse Überraschung geben: Wurde nämlich bei Leasingvertragsabschluss der Restwert erheblich über dem voraussichtlichen Marktwert festgelegt (z.B. um die Leasingrate zu „drücken“), zahlen Sie drauf, wenn Sie von einem Drittkäufer plötzlich deutlich weniger als erwartet bekommen.

Ein Beispiel: Der Anschaffungspreis des Leasingautos betrug 24.000 Euro (inkl. Umsatzsteuer), der festgelegte Restwert nach 5-jähriger Laufzeit 12.000 Euro (50 Prozent des Preises). Sie erwerben das Leasingauto um 12.000 Euro (inkl. Umsatzsteuer) von der Leasinggesellschaft, werden Eigentümer des Autos und wollen es bestens veräußern. Wenn Sie das Auto nur um 8000 Euro verkaufen, haben Sie 4.000 Euro draufgezahlt.

4. Achten Sie beim Vergleich von Leasingangeboten darauf, dass: die Eckdaten der Angebote wie Kaufpreis, Restwert, Mindest-Leasingdauer, Höhe und Art der Eigenleistung gleich sind, alle Werte bei Pkw und Kombi inklusive Umsatzsteuer sind, der angesetzte Restwert realistisch ist, die Vertragsbedingungen annähernd ident sind und auf die Merkmale des Zinssatzes (fix oder variabel mit Anpassung durch Bindung an einen Leitzinssatz/Indikator wie Euribor).

5. Der Leasinggeber ist vor der Unterfertigung eines Verbraucherleasingvertrags gemäß Verbraucherkreditgesetz verpflichtet, dem Konsumenten das Musteroffert „Europäische Standardinformationen für Kreditierungen“ auszufolgen, das alle wesentlichen Eckpunkte eines Leasingoffertes beinhaltet. Achtung: Dieses Musteroffert haben auch Banken an KonsumentInnen auszuhändigen, die sich wegen eines Autokredites erkundigen!

6. Bei Leasingverträgen ist es wichtig zu wissen, ob es sich um ein Restwertleasing oder um ein reines Mietleasing (Operating Leasing) handelt. Ein wichtiger Unterschied ist, dass reine Mietleasingverträge erfahrungsgemäß nicht einfach aufzulösen sind. Erkundigen Sie sich wegen vorzeitiger Auflösung bzw. Rückzahlung des Leasingvertrages.

SERVICE: Den gesamten Test finden Sie unter 
https://wien.arbeiterkammer.at/kfz-leasing

Foto: Shutterstock - Maksym Povozniuk

Perfekt für Vatertag

Der neue Grundig Rotationsrasierer

Am 9. Juni ist es soweit: Der Tag für die Papas. Rechtzeitig zum Vatertag bringt Grundig einen neuen Rasierer auf den Markt. Und warum nicht mal wieder einen Klassiker schenken? Denn Studien belegen, dass Männer immer eitler werden – und das vor allem was ihre Haare auf dem Kopf und im Gesicht betrifft. Daher mit dem Rotationsrasierer MS 6840 oder dem Haar- und Bartschneider MC 6840 etwas schenken, was Männer wirklich wollen.

Grundig erweitert sein Männerpflegeportfolio um einen leistungsstarken neuen Rotationsrasierer MS 6840, der ab Anfang Juni 2019 im Handel erhältlich ist. Für all jene, die es ganz glatt lieben, ist dieser genau der richtige Partner. Aber für alle, die es im Gesicht lieber haariger haben, bietet Grundig den Haar- und Bartscheider MC 6840. Ob ein perfekt getrimmter Drei-Tage-Bart oder eine stylische Kurzhaarfrisur – er kann beides und sorgt so im Handumdrehen für ein makelloses Styling.

Für eine glatte Rasur  

Egal welcher Bart gerade angesagt ist – viele Männer mögen es einfach lieber glatt. Und damit glatt auch wirklich glatt ist, dafür sorgt der neue Grundig Rotations-Herrenrasierer MS 6840. Denn dieser ist ein echter Bart-Allrounder, der mit seinen drei rotierenden Scherköpfen eine präzise und unkomplizierte Rasur ermöglicht. Er passt sich perfekt den Gesichtskonturen an und erwischt so jedes – auch noch so versteckte – Haar. Dank seiner kabellosen Betriebszeit von etwa 50 Minuten und der vollständigen Schnelllade-Funktion in 120 Minuten ist er auch ein ausgezeichneter Begleiter auf Reisen. Mit dem MS 6840 gelingt die Rasur – wie man(n) sie sich wünscht: Er kann nicht nur glattrasieren, sondern ist mithilfe des ausklappbaren Langhaarschneiders ist er ein perfekter Helfer für den Feinschliff an Koteletten und Nackenhaaren. Nach dem Bartstyling lässt sich der Schneidsatz ganz einfach abnehmen und schnell abwaschen. Damit Väter sich lange Zeit an ihrem neuen Liebling erfreuen können, ist jedes Detail so entwickelt, dass das beste Rasurergebnis auch noch nach jahrelangem Gebrauch zustande kommt. Und das Schersystem ist als Ersatzteil erhältlich und kann so – wie empfohlen – einmal jährlich getauscht werden.

Ein elektrischer Rasierer, wie der MS 6840, ist auf jeden Fall die schnellere und hautschonendere Variante – perfekt bei Unreinheiten oder sensibler Haut. Die Scherköpfe gleiten dabei über alle Unebenheiten, ohne Haut abzuraspeln. Auch für einen Drei-Tagesbart ist er optimal, denn die Konturen können gekürzt und gestutzt werden – wie man(n) will. Also perfekt für einen lässigeren Look und für eine glatte Rasur.  

Für einen perfekt gestylten Vater – und das nicht nur am Vatertag

In der Modewelt, in der Man Bun und Vollbart dominieren, schien es lange Zeit so, als sei er fast ganz verschwunden: Der männliche Kurzhaar Look. Jedoch erfreut sich dieser Frisuren-Evergreen

immer noch sehr großer Beliebtheit und ist auch 2019 einer der Männerfrisuren-Trends. Und dieser Haar Liebling vieler Männer lässt sich mit dem MC 6840 von Grundig besonders einfach stylen. Mit Schnittlängen zwischen 0,8 mm und 18 mm lässt sich das Haar perfekt trimmen oder der Bart in Topform bringen. Aber auch für den angesagten Brit Bob Pony, lassen sich die Seiten mit dem MC 6840 in die richtige Kürze bringen. Und eine weitere angesagte Trendfrisur mag es seitlich kurz: Der Fade-Cut im Oldschool Wet-Look. Hier trägt Mann langes Deckhaar, das nach hinten gekämmt und gegelt wird – umgeben von kurzen Seiten mit fließenden Übergängen. Da die Seiten öfters gekürzt werden müssen, bietet sich der Haar- und Bartschneider dafür als optimaler Helfer an.

Die Schnittlänge lässt sich dank eines Teleskopkammsystems besonders komfortabel einstellen und der MC 6840 kommt so auch ohne das lästige Wechseln der Aufsätze aus. Das Styling kann in der Früh viel Zeit und Mühe in Anspruch nehmen, aber auch hier kommt der neue MC 6840 von Grundig zur Hilfe, denn er ist mit praktischen Features für jeden Haartypen ausgestattet und ermöglicht eine unkomplizierte Handhabung. Dank seiner kabellosen Betriebszeit von etwa 120 Minuten und 90 Minuten Schnellladung, ist er der perfekte Begleiter auf Reisen. Der MC 6840 ist mit seinem hochwertigen und wartungsfreien Edelstahlschneidsatz ideal für einen exakten und unkomplizierten Haar- und Bartschnitt. Nach dem Styling lässt sich der Scherkopf ganz einfach und unkompliziert abwaschen. Damit die Väter das Haar- und Bartschneidegerät auch Jahre später noch einwandfrei nutzen können, ist auch bei ihm jedes Detail so entwickelt, dass das beste Schneideergebnis auch nach jahrelangem Gebrauch gleich präzise zustande kommt. Mit dem besonders kraftvollen und leisen Motor des MC 6840 weckt auch der früheste Frühaufsteher nicht gleich die ganze Familie.

„Bequem und einfach in der Anwendung sind sowohl der MS 6840 wie auch der MC 6840 optimale Stylinghelfer für den Mann. Beide vereinen gleichzeitig Tempo, Leistung und Präzision. In der Anwendung sind sie sicher und einfahc. So wird die Rasur oder das Bart-Trimmen und Haare kürzen zum Kinderspiel und macht einfach Spaß“, so Philipp Breitenecker, Head of Marketing von Grundig.

Der MC 6840 von Grundig ist für eine unverbindliche Preisempfehlung von 44,99 Euro und der MS 6840 ist ab Anfang Juni 2019 für 69,99 Euro – beide mit einer Garantie von drei Jahren – im Handel erhältlich.

Foto: Grundig

VKI-Test

Fahrradtaschen: Jede vierte fällt durch

Nicht ausreichend wasserdicht und mit Schadstoffen belastet: Jede vierte Packtasche fällt durch.

Ob Laptop und Unterlagen auf dem Weg ins Büro oder Wäsche und Ausrüstung auf der Radwandertour: wer sein Fahrrad regelmäßig nutzt, hat früher oder später auch etwas zu transportieren. Gepäck sollte sich auf dem Rad einfach verstauen lassen und natürlich sicher und trocken an den Zielort gelangen. Fahrradtaschen für den hinteren Gepäckträger sind in den meisten Fällen eine gute Wahl, aber welche Produkte sind ihr Geld tatsächlich wert? Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat zusammen mit den Kollegen der deutschen Stiftung Warentest 20 Packtaschen unter die Lupe genommen. Getestet wurden 10 Taschen mit Überwurfdeckel (City-Taschen) und 10 Tourentaschen, also Taschen mit nur einem Hauptfach, die „zugewickelt“ werden. Die Preise der getesteten Produkte lagen zwischen 18,-­ und 190,- Euro. Alle Packtaschen wurden neben einer technischen Überprüfung auch einem eingehenden Praxistest unterzogen und auf Schadstoffe untersucht. Die ausführlichen Testergebnisse gibt es auf www.konsument.at und ab 23. Mai in der Juni-Ausgabe des Testmagazins KONSUMENT.

Die Handhabung der Packtaschen wurde von sechs Testern in einem mehrtägigen Praxistest geprüft. Dabei wurden Beladen, Verschließen, sicherer Sitz, Bewegungsfreiheit der Füße und eventuelle Veränderungen des Fahrverhaltens untersucht. Auch die Erstinstallation und die Anpassung an verschiedene Gepäckträger wurde bewertet. Auffällig war, dass eine Bedienungsanleitung bei 8 von 20 Taschen gänzlich fehlte und auch bei den übrigen Fabrikaten zum Teil erheblich zu wünschen übrig ließ.

Für die technischen Tests wurden die Taschen ins Labor geschickt. Dort wurden sie auf Haltbarkeit und Schutz vor Wasser geprüft sowie einem Schadstofftest unterzogen. Bei der Prüfung auf Wasserdichtigkeit mussten die City-Taschen simulierten Regen von oben und von der Seite abhalten. 6 von 10 City-Taschen schnitten dabei nicht gut ab. Bei den Tourentaschen waren die Prüfkriterien strenger: Sie mussten zusätzlich auch noch Wasser abhalten, das von unten an die Außenhaut prasselt. Die Tourentaschen meisterten den Wassertest eindeutig besser. Nur ein Produkt konnte das Regenwasser nicht am Eindringen hindern. Beim abschließenden Schadstofftest fielen einige Produkte durch eine Belastung mit Phthalaten und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) auf, was zur Abwertung führte.

Insgesamt ergab sich ein durchwachsenes Testergebnis: Lediglich eine Tasche konnte mit „sehr gut“ bewertet werden, sechs weitere erhielten ein „gut“, acht Fabrikate mussten mit „weniger zufriedenstellend“ oder „nicht zufriedenstellend“ beurteilt werden. Der Preis ist – zumindest bei den Tourentaschen – kein Indikator für Qualität. Die günstigste Fahrradtasche mit einem zumindest „guten“ Ergebnis kostete 26,- Euro.

SERVICE: Die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab dem 23. Mai in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und ab sofort auf www.konsument.at.

Foto: Shutterstock - Natasha-Aleksandra

Schwarzenegger & SodaStream

Weltweiter Kampf gegen Plastikflaschen-Müll

„Plastikmüll ist eine der wichtigsten globalen Bedrohungen. Wenn es nicht gelingt, rasch und wirkungsvoll Maßnahmen gegen die Flut an Plastikmüll zu ergreifen, dann werden wir darin untergehen. Es ist eine wichtige Aufgabe und Herausforderung, den Menschen beizubringen, wie man ohne Plastik lebt. So langsam sehen wir, dass hier ein Wandel geschieht. Jetzt ist die Bildung gefragt.“ Mit diesen starken Worten verlangt Arnold Schwarzenegger im Rahmen des R20 Austrian World Summit in Wien einen verschärften Einsatz gegen Plastikmüll.

„Wir müssen bereits den Kindern beibringen, dass man Dinge nicht einfach wegschmeißt und die Umwelt nicht verschmutzen darf. Dies gilt für Treibhausgase ebenso wie für Plastik. Hier ist das Engagement der Gesellschaft gefragt. Diese Herausforderung kann man nicht nur der Politik überlassen, wir müssen ihnen beibringen kein Plastik mehr zu verwenden.“, verlangt Arnold Schwarzenegger. Gemeinsam mit Ferdinand Barckhahn, Geschäftsführer von SodaStream Österreich/ Deutschland/ Schweiz, will Schwarzenegger den weltweiten Kampf gegen Plastikmüll verstärkt auf die gesellschaftliche und politische Agenda setzen. Schwarzeneggers R20 Klimakonferenz, der „Austrian World Summit“, bietet dazu den perfekten Rahmen: Plastikmüll und Kreislaufwirtschaft sind zwei der Kernthemen des diesjährigen Klimagipfels in der Wiener Hofburg.

„Sunken World“: Mahnmal gegen Plastikflut vor der Wiener Hofburg

Damit die Botschaft den Teilnehmern am Austrian World Summit nachhaltig in Erinnerung bleibt, hat SodaStream direkt vor der Hofburg ein aufmerksamkeitsstarkes Mahnmal gegen die bedrohliche Verschmutzung unseres Planeten durch Plastikmüll errichtet: Die „Sunken World“ zeigt eine rund drei Meter hohe Weltkugel, die in einem gigantischen Meer aus rund 24.000 gebrauchten Plastikflaschen ertrinkt. Diese gigantische Menge Plastikflaschen-Müll fällt alleine in Österreich innerhalb von 15 Minuten an. Und das jeden Tag, rund um die Uhr. Mit ihrem gemeinsamen Appell vor der „Sunken World“ fordern Schwarzenegger und Barckhahn von Wirtschaft, Politik und Konsumenten konkrete Taten gegen Plastikmüll ein.

„Unsere Botschaft ist klar: Unsere Welt versinkt im Plastikmüll! Wir als Industrie und Politik haben die Verantwortung und Aufgabe, diesen Plastikwahnsinn zu stoppen“, erklärt SodaStream Geschäftsführer Ferdinand Barckhahn. „Wir verfolgen seit vielen Jahren die Vision Österreich, Deutschland und die Schweiz von Plastik und Schleppen zu befreien. Jede wiederverwendbare SodaStream-Flasche kann Tausende Plastik-Einwegflaschen ersetzen. Das ist ein toller erster Schritt, der für jeden Konsument einfach umsetzbar ist. Aber: Um die Bedrohung durch die globale Plastikverschmutzung erfolgreich zu bekämpfen, muss die Welt mehr tun als ‚nur‘ ihre Trinkgewohnheiten zu ändern. Wir wollen Menschen dazu mobilisieren, sich aktiv an unserer Revolution gegen Plastikmüll und das unnötige Schleppen schwerer Flaschen zu beteiligen. Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. It’s time for change!“ 

Foto: SodaStream

VKI prüft Kürbiskernöl

Deutliche Verbesserungen seit letztem Test

Als „schwarzes“ oder „grünes Gold“ aus der Steiermark wird Kürbiskernöl gern beworben. Doch ein Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), der sieben Jahre zurückliegt, hat aufgezeigt, dass man Kürbiskernöl besser nicht automatisch mit der Steiermark assoziieren sollte. Eine neue Untersuchung zeigt deutliche Verbesserungen.

So stammten vor sieben Jahren die Kerne für das Öl bei 17 von 30 untersuchten Produkten aus dem Ausland oder die Herkunft war unklar. Für einen aktuellen Test hat der VKI nun in Kooperation mit der Arbeiterkammer Steiermark 20 Proben Kürbiskernöl, die im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sind, unter die Lupe genommen. Mit einem erfreulichen Ergebnis: Im Gegensatz zu damals konnten keine Hinweise darauf gefunden werden, dass Kürbiskerne aus China oder Russland verarbeitet worden wären – weder bei den Ölen mit Herkunftsangabe Österreich, noch bei denen mit der Herkunftsangabe Europa. Die Herkunftsanalyse wurde, wie schon zuletzt, von der Montanuniversität Leoben durchgeführt. Auch bei der Untersuchung auf Pestizid-Rückstände gab es punktuell Verbesserungen. Beim aktuellen Test konnten daher 4 sehr gut, 14 gut und 2 durchschnittlich vergeben werden. 

Zwar war kein einziges Kernöl pestizidfrei, Grenzwerte wurden aber keine überschritten. Alle Proben erfüllen die gesetzlichen Vorgaben. Am häufigsten wurde Hexachlorbenzol (HCB) gefunden; es war in jedem getesteten Öl enthalten. HCB wurde in der Vergangenheit als Fungizid auf den Feldern versprüht und als Saatbeizmittel verwendet. Es wird zudem bei Emissionen der Industrie sowie bei Verbrennungsprozessen freigesetzt. In Österreich ist der Einsatz in der Landwirtschaft seit 1992 verboten. Da HCB in der Umwelt aber nur schwer abbaubar ist, befindet es sich noch immer in den Böden und geht auf landwirtschaftliche Produkte über. Immerhin waren sieben der getesteten Kürbiskernöle mit keinem weiteren Pestizid belastet, darunter fünf Bio-Öle. Rund die Hälfte der Öle war dagegen mit mindestens vier Pestiziden belastet. Negativer Spitzenreiter war ein Kürbiskernöl, das die Rückstände von sieben verschiedenen Pflanzenschutzmitteln aufwies.

Im Vergleich zum letzten Test sieht VKI-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck dennoch eine positive Entwicklung: „Im Jahr 2012 haben wir deutlich mehr Pestizide gefunden, die in Europa nicht zugelassen sind, etwa das gefährliche Umweltgift DDT. Im aktuellen Test war dieses in keiner Probe nachweisbar. Außerdem war der Gehalt an Pestiziden in den meisten Ölen gering.“

Die detaillierten Ergebnisse gibt es auf www.konsument.at.

Foto: shutterstock/iva

Greenpeace-Test

Schweinefleisch mit antibiotikaresistenten Keimen belastet

Jedes dritte Stück Schweinefleisch ist belastet

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat handelsübliches Schweinefleisch auf Keime testen lassen, die gegen Antibiotika resistent sind. Das Ergebnis: Jedes dritte Stück Schweinefleisch ist mit resistenten Erregern belastet. Die Ursache dafür liegt in der Massentierhaltung. Gerade Schweinen werden übermäßig viele Antibiotika verabreicht. So „härten” sich die Keime gegen die Medikamente ab und werden zur gesundheitlichen Bedrohung für uns Menschen. Greenpeace fordert vom Gesundheitsministerium daher einen ambitionierten und verbindlichen Plan für die Reduktion von Antibiotika in der Nutztierhaltung.

„Antibiotika-Resistenzen sind eine Gefahr für unsere Gesundheit. Mit dem belasteten Fleisch holen wir uns diese gefährlichen Keime bis zu uns nach Hause“, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftssprecher bei Greenpeace in Österreich. Greenpeace hat stichprobenartig Schnitzel, Faschiertes, Wangerl und Kotelett vom Schwein von der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) auf antibiotikaresistente Keime untersuchen lassen. Vierzehn Proben wurden analysiert - zehn aus österreichischen Supermärkten und vier aus dem Großhandel. Insgesamt waren fünf davon mit den gesundheitsgefährdenden MRSA- oder ESBL-Keimen belastet. Auf zwei Fleischstücken wurden sogar beide Erreger nachgewiesen.

Antibiotikaeinsatz besonders hoch bei Massentierhaltung

Nährboden für die Entstehung und Ausbreitung der Keime ist die Massentierhaltung: Tiere werden auf engstem Raum zusammengepfercht, stehen auf unnatürlichen Böden und fügen einander Wunden zu. Diese Bedingungen machen die Tiere häufig krank - dementsprechend hoch ist der Antibiotikaeinsatz, gerade in der Schweinemast. Rund 74 Prozent aller Antibiotika in der österreichischen Nutztierhaltung werden Schweinen verabreicht. Die Weltgesundheitsorganisation warnt seit Jahren vor einem drohenden ‘Post-Antibiotika-Zeitalter’, wenn der übermäßige Einsatz von Antibiotika sowohl in der Tierhaltung als auch beim Menschen nicht drastisch reduziert wird. Allein in der EU sterben jährlich schon jetzt rund 33.000 Menschen an antibiotikaresistenten Keimen. „Das zuständige Gesundheitsministerium darf diese drohende Gesundheitskrise nicht weiter ignorieren. Es muss endlich einen ambitionierten und verbindlichen Antibiotika-Reduktionsplan in der Nutztierhaltung auf den Weg bringen”, fordert Theissing-Matei. Dafür brauche es vor allem bessere Tierhaltungsbedingungen, so Greenpeace. Zudem müssten die österreichischen Bäuerinnen und Bauern bei dem Umstieg auf eine bessere Tierhaltung unterstützt werden.

Verzehr kann zu einer Antibiotikaresistenz führen

Auch Umweltmediziner Hans-Peter Hutter, Sprecher der ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt, warnt anlässlich der Testergebnisse vor resistenten Keimen: „Zweifellos sind die Testergebnisse ein Alarmsignal. Immerhin handelt es sich bei den nachgewiesenen Keimen um wichtige humanpathogene Erreger, die oftmals die Ursache von höchst problematischen Krankenhausinfektionen sind. Die Eindämmung dieser Bakterien ist seit langer Zeit ein wesentliches medizinisches Ziel. Der Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin ebenso wie in der Tiermedizin muss prinzipiell auf das medizinisch notwendige Maß begrenzt werden. Sonst entstehen Resistenzen, die Antibiotikabehandlungen bei bakteriellen Erkrankungen wirkungslos machen. Das möchte wohl niemand persönlich erleben. Bei den derzeitigen Intensivtierhaltungen ist jedoch ein „vorbeugender“ Einsatz von Antibiotika meist nicht vermeidbar. Daher ist nicht nur der Antibiotikaeinsatz, sondern die derzeitige Form der Massentierhaltung generell zu überdenken.“

Konsumentinnen und Konsumenten rät Greenpeace zu einer guten Küchenhygiene. „Wer mit belastetem Schweinefleisch kocht, läuft Gefahr mit den resistenten Keimen in Berührung zu kommen. Im schlimmsten Fall kann das eine schwere Erkrankung nach sich ziehen“, warnt Sebastian Theissing-Matei. Nach dem Kontakt mit rohem Fleisch sollte man sich daher immer gründlich die Hände waschen und die Kochutensilien säubern. Das Fleisch sollte außerdem immer gut durchgebraten werden. Beim Kauf empfiehlt Greenpeace, Bio-Fleisch zu wählen. Hier ist der Einsatz von Antibiotika sehr viel strenger geregelt. „Und natürlich kann man statt zu Fleisch auch vermehrt zu Gemüse oder etwa zu Soja-Produkten greifen. Schmackhafte und gesunde Alternativen gibt es jede Menge“, so Theissing-Matei abschließend.

Die Ergebnisse des Greenpeace-Tests im Detail finden Sie hier: 
https://bit.ly/2EbUPba

 

Foto: Mitja Kobal/Greenpeace

Bundesweite Handelsstudie

Fachmarktzentren in Österreich mehr als verdoppelt

Handelsverband und Standort+Markt präsentierten brandneue "S+M Dokumentation Fachmarkt-Agglomerationen Österreich 2018/2019". Seit 2000 hat sich die Zahl und Verkaufsfläche von Fachmarktzentren mehr als verdoppelt. Jeder 4. Kaufkraft-Euro wird in Fachmarktzentren gebunden.

Trotz Amazon, Alibaba & Co: Die Shopflächen in willkürlich entstandenen – also nicht einheitlich geplanten – Fachmarktgebieten in Österreich sind weiter gestiegen. Bemerkenswert dabei ist die zunehmende Bedeutung in der Nahversorgung. Das geht aus der erneut aktualisierten Studie "S+M Dokumentation Fachmarktagglomerationen Österreich 2018/2019" von Standort+Markt hervor. Neun unterschiedliche Raumplanungsgesetze mit bestenfalls einer Gemeinsamkeit, nämlich einer restriktiven Handhabung weiterer Verkaufsflächenzuwächse – und dann dieses Ergebnis: Die Zahl wie auch die gesamte Flächenkapazität der österreichischen Fachmarktagglomerationen legt weiter zu.

Verkaufsflächenzuwachs von 100.000 m²

"5,8 Mio. m² Verkaufsfläche, davon rund 5,3 Mio. m² Einzelhandelsverkaufsfläche, werden in Österreich mittlerweile von Fachmärkten auf der grünen Wiese belegt, jeder 4. Kaufkraft-Euro wird dort gebunden", erklärt Studienautor Roman Schwarzenecker von Standort+Markt. Lediglich 15,5% (0,9 Mio. m²) der Shopflächen befinden sich in mehr oder weniger solide geplanten Fachmarktzentren. "Die verbleibenden Flächen sind eher unkoordiniert, selbstverständlich aber dem Flächenwidmungsplan entsprechend gewachsen", so Schwarzenecker.

"Seit der Jahrtausendwende hat sich sowohl die Zahl als auch die Fläche dieser Fachmarktzentren mehr als verdoppelt. Waren es im Jahr 2000 noch 113 Agglomerationen mit 2,8 Mio. m², so sind es heute bereits 264 Agglomerationen mit 5,8 Mio. m²", sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. Die Zahl der Fachmärkte und fachmarktähnlichen Anbieter hat sich sogar verdreifacht (von rund 1.400 auf 4.300 Shops). "Innerhalb von zwei Jahren lag der Verkaufsflächenzuwachs in dieser Agglomerationsklasse bei rund 100.000 m². Das ist eine diametral gegenteilige Entwicklung zum gesamten stationären Einzelhandel, wo wir zuletzt 100.000 m² oder 14 Fußballfelder Verkaufsfläche verloren haben", analysiert Will.

Fachmarktagglomerationen als Nahversorger

Insbesondere das Supermarktsortiment hat bei Fachmarktagglomerationen an Gewicht gewonnen – die Big Box-Gebiete haben sich in nur 18 Jahren zu den neuen Nahversorgern entwickelt. "Der Flächenanteil im Supermarktsortiment liegt zwar bei vergleichsweise bescheiden anmutenden 16,1 %, der Umsatzanteil ist – nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen flächenleistungsstarken Lebensmitteldiskonter – mit 42,4 % mehr als beachtlich", bestätigt Standort+Markt-Geschäftsführer Hannes Lindner.

"Je Fachmarktagglomeration liegt die durchschnittliche Shop-Zahl bei 16, die durchschnittliche Gesamtgröße einer Fachmarktagglomeration ist seit dem Jahr 2000 von 24.700 m² auf etwa 21.800 m² laufend gesunken. Immer mehr, dafür kleinere Fachmarktagglomerationen dringen in immer dünner besiedelte Gebiete vor und sind für die Nahversorgung der Gemeinden verantwortlich", so Lindner.

Frequenzverlagerung erfordert vorausschauende Planung

Der Umsatz steht selbstredend für Frequenz. Frequenz ist wiederum "das Öl des Einzelhandels". Eine Neuansiedlung bzw. Verlagerung von Supermärkten, Lebensmitteldiskontern und Drogeriemärkten in diese überwiegend autokundenorientierten Big Box-Zonen bedeutet damit auch eine deutliche Frequenzverlagerung, die nur schwer zu revidieren ist. Eine vorausschauende Planung auf Gemeinde- wie auch Regionsebene in Form einer gewissenhaften, objektiven Standortoptionen-Prüfung ist erforderlich, um mehr Qualität in den Raum zu bringen.

Gerade für mittelständische Handelsunternehmen ist diese Entwicklung eine Herausforderung, da damit ihre Relevanz gegenüber dem Konsumenten schwindet. "Fachmarktzentren sind ein integraler Zukunftsbaustein für den stationären Handel geworden – weil die Restriktionen in den Stadt- und Ortskernen dazu geführt haben, dass der filialisierte Einzelhandel zunehmend an den Stadtrand gezogen ist. Vor allem in ländlichen Regionen bleiben damit KMU über, während sich die großen Warenkörbe in die Peripherie verlagern", erklärt Rainer Will.

Über die Studie

Die umfassende, alle zwei Jahre durchgeführte Fachmarkt-Flächen-Analyse von STANDORT + MARKT geht mittlerweile in die zehnte Runde! Durch die genaue Analyse der 264 Fachmarktagglomerationen in Österreich mit insgesamt 5,8 Mio. m² Shopfläche und 6.824 Shops liegt nun wieder eine top aktuelle, vollständige Transparenz zum Flächenwildwuchs an der Peripherie der österreichischen Gemeinden vor.

 

Foto: Shutterstock - rustycanuck

Genuss-Festival 2019

Auszeichnung für Schnecken Manufaktur Gugumuck

Die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (RNI) hat es sich zum Ziel gesetzt Aktivitäten zu forcieren, die zu einer nachhaltigen Entwicklung in einer lebenswerten Gesellschaft beitragen. Seit langem befürworten sie das Ziel des Kuratoriums „Kulinarisches Erbe Österreich“, Veranstalter des Genuss-Festivals, die Vielfalt von Pflanzenarten und Tierrassen zu bewahren. Mit der Auszeichnung am Genuss-Festival möchte die RNI die nachhaltige Produktion kulinarischer Speisen fördern.

Prämierte Aussteller

Von den etwa 190 Ausstellern reichten 32 Unternehmen zum RNI-Kulinarikpreis 2019 ein. Das stetig ansteigende Niveau der Einreichungen stellte die Jury erneut vor keine leichte Entscheidung. Besonderes Augenmerk galt jenen Unternehmen, die ihrer gesamten Wertschöpfungskette entlang zur Nachhaltigkeit beitragen. Positiv bewertet wurden nicht nur Punkte wie eine Steigerung der Energieeffizienz oder der Verzicht von chemischen Zusatzstoffen, sondern auch die Transparenz des Herstellungsprozesses für den Konsumenten. Alle Gewinner zeichnen sich zudem durch die Integration eines gesellschaftlichen Aspekts aus. 

Der erste Platz im Wert von 1.500 Euro ging an die Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck. Mit dem zweiten Platz und 1.000 Euro ausgezeichnet wurde der von der RNI bereits zwei Mal prämierte ADAMAH BioHof im Marchfeld. Den dritten Platz mit 500 Euro sicherte sich farmgoodies. Die Auszeichnungen übergaben der Vorsitzende der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative, Franz Fischler, die Geschäftsführerin der RNI, Andrea Sihn-Weber und der Vizepräsident des „Kulinarischen Erbe Österreich“, Toni Mörwald, in den Räumlichkeiten der Raiffeisen Bank International Am Stadtpark in Wien. 

Dazu Franz Fischler: „Wir zeichnen die Aussteller des Genuss-Festivals heuer bereits zum vierten Mal aus und es ist eine Freude, zu sehen, dass das Thema Nachhaltigkeit bei den österreichischen Herstellern von Produktspezialitäten so umfassend gelebt wird.“ Andrea Sihn-Weber ergänzt: „Ich freue mich mit jedem einzelnen Gewinner, den wir mit dieser Auszeichnung vor den Vorhang holen können. Im Sinne unserer Vision ‚Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft‘ ist diese Preisverleihung eine wichtige Maßnahme zur Bewusstseinsbildung und um den regionalen, nachhaltigen Lebensmitteln einen entsprechenden Stellenwert zu geben.“ 

Schnecken Manufaktur Gugumuck

Die Vision der Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck ist es, das traditionelle Erbe Wiens über die Gastronomie wiederzubeleben und die Weinbergschnecken als Future Food zu etablieren. Außerdem werden mehr als 80 ausdauernde Gemüsearten im Schaugarten „Future Garden“ im nachhaltigen Permakulturkonzept gezeigt. Neben bekannteren Pflanzenarten wie dem Rhabarber oder der Artischocke, bereichern ungewöhnliche und auch unbekannte Gemüsepflanzen den Garten. So z.B. Knollenziest, Süßdolde, Speisechrysantheme, Meerkohl, Eschlauch, Hirschhornwegerich und viele weitere Arten. Am Gugumuck-Hof wird eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft praktiziert. Das Futter für die Schnecken stammt von lokalen Produzenten. Die direkt am Hof verarbeiteten Schnecken können Ab-Hof erworben werden, oder im Hof-Bistro im „Farm-2-Table“-Konzept in einem 7-Gang-Menü verspeist werden. Gemeinsam mit dem FH-Studienlehrgang Nachhaltiges Ressourcenmanagement am FH Campus Wien wurde außerdem eine neuartige ressourceneffiziente Verpackungslösung ohne Aluminium entwickelt. Am Hof werden neben regelmäßigen Führungen auch Schneckenzuchtseminare angeboten. Weiters ist der Hof nicht nur ein „Schule am Bauernhof“-Betrieb, bei dem Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise Themen rund um eine nachhaltige Landwirtschaft, Schneckenzucht und Ernährung kennenlernen, sondern bietet regelmäßig Beschäftigungsprojekte in Kooperation mit Jugend am Werk und dem AMS. 

ADAMAH BioHof

Der ADAMAH BioHof im Marchfeld kann jederzeit besucht werden und steht seit über 20 Jahren für biologische Vielfalt. Sein BioKistl ist mit BioGemüse und BioObst – auch außerhalb der Normgröße – von den eigenen Feldern oder von Partnern aus der Region und aller Welt, zusammen mit einem bunten Sortiment an BioLebensmitteln, gefüllt. Rund 80% der BioProdukte im BioKistl sind regionalen Ursprungs, die internationalen BioProdukte sind zum Großteil Fair Trade zertifiziert. Die Zustellung erfolgt CO2-neutral in Mehrweg-Pfandkisten frei Haus. Mit März 2019 startete ein Projekt zum Ausbau von Mehrwegverpackungen der BioProdukte sowie der Produkte der Kooperationspartner. Die entstehenden CO2-Emissionen werden mit dem Umweltberater ReGreen kompensiert. Im innerstädtischen Bereich Wiens wird mit dem Lastenfahrrad und einem Fahrradbotendienst ausgeliefert. Weiters geht Gemüse, das nicht verkauft wird, an Organisationen wie die Wiener Tafel oder das Lernhaus Gänserndorf. Kunden haben die Möglichkeit ihre Bestellung während ihres Urlaubs ebenfalls an karitative Einrichtungen zu spenden, wobei ADAMAH diesen Wert zusätzlich verdoppelt. Darüber hinaus unterstützt ADAMAH durch die Zurverfügungstellung von BioFlächen das Projekt „WUK Bio.Pflanzen“, das mit vielfältigen Maßnahmen Menschen für den Arbeitsmarkt stärken soll. 

farmgoodies

Mit dem dritten Platz wurde farmgoodies ausgezeichnet. Den Grundstein für das Unternehmen legten Judith und Günther Rabeder in Niederwaldkirchen, OÖ. Das Kerngeschäft ist die Erzeugung und Vermarktung von hochwertigen Lebensmitteln aus heimischen Rohstoffen, wobei der Schwerpunkt zurzeit in der Produktion von Bio-Pflanzenölen, allen voran Leinöl aus Mühlviertler Leinsamen, liegt. Mit einem Netzwerk von rund 30 Bio-Bauern, größtenteils aus dem Mühlviertel, erfolgt die Vermarktung heimischer Bio-Ölsaaten vom Anbau, über Aufbereitung, Verarbeitung zu Speiseölen und Vermarktung unter der Eigenmarke farmgoodies. Der Anbau heimischer und auch alter Kulturen fördert die Artenvielfalt. Die Pflanze wird als Ganzes verwendet: Pressrückstände gehen als wertvolles Tier-Eiweiß wieder zurück an die Bauern bzw. werden zu feinen Ölsaatenmehle weiterverarbeitet. Die organische Masse als Rückstand am Feld wird dem Boden als wertvoller Nahrungslieferant zugeführt oder geht an einen kleinen Verarbeiter für natürliche Dämmmaterialien. Die kleinen Strukturen und kurzen Transportwege sparen Energie und sind Umwelt- und ressourcenschonend. Unterstützung bei der Verpackung erfolgt durch Menschen der Einrichtung „pro mente“ (Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit).

Foto: Sabine Klimpt/Lichtblick KG

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kritischer Konsument

Manufaktur heißt "mit der Hand machen" Wie macht man Schnecken mit der Hand?

Weinbergschnecken sind Mützlinge und vertilgen die Eier der Nacktschnecken. Also bitte schonen!

Online-Handel

Wiener fordern faire Steuerbeiträge

Handelsobmann Trefelik: „Unsere Händler haben kein Verständnis dafür, dass die Politik bei den Steuertricks der Online-Multis noch länger zusieht". Immer mehr Jobs und Betriebe in Gefahr.

Der Online-Handel ist international im Vormarsch, die Umsätze wachsen acht Mal schneller als in der Fläche. Für den Wiener Handel werden die Auswirkungen zusehends gravierender, wie Handelsobmann Rainer Trefelik berichtet: „Die heimischen Händler kommen immer stärker unter Druck. Sie nutzen die Chancen der Digitalisierung, so gut sie können, aber im Kostenwettbewerb mit ausländischen Online-Händlern haben sie die schlechteren Karten.“ Ein wesentlicher Grund dafür ist die ungerechte Verteilung der Steuerlast: Während heimische Händler die volle Steuerlast tragen, räumen ausländische Online-Händler den österreichischen Markt ab, zahlen aber hierzulande wenig bis gar keine Steuern. „Wir stellen uns dem Wettbewerb, fordern aber faire Rahmenbedingungen, und die kann es nur geben, wenn auch ausländische Online-Händler ihre in Österreich erwirtschafteten Gewinne voll versteuern“, sagt Trefelik. 

Kritik an Digitalsteuer

Die von der Politik angekündigte Digitalsteuer auf Online-Werbung sei dafür aber kein geeigneter Weg. Ganz im Gegenteil, so Trefelik: „Sie macht Werbung für unsere Betriebe teurer, besteuert aber weiterhin nicht den Gewinn der ausländischen Online-Multis.“ Die fehlende Steuergerechtigkeit führe dazu, dass laufend heimische Händler aufgeben und schließen müssen, wie aktuelle Statistiken belegen. „Heimische Jobs, Wertschöpfung und Steuerbeiträge werden damit vernichtet“, sagt Trefelik. „Wenn wir wirklich zu mehr Steuergerechtigkeit kommen wollen, kann das nur heißen: Österreich muss international zum Treiber werden und die Länder engagierter unterstützen, die ebenfalls mutig vorangehen wollen”, fordert Trefelik.

Große Online-Konzerne genießen Steueroasen

Laut EU-Kommission drücken sich internationale Online-Multis nicht nur in Österreich vor Abgaben: Ihren Gewinn versteuern sie am Ende des Tages mit durchschnittlich 9,5 Prozent, während vergleichbare Unternehmen mit traditionellen Geschäftsmodellen im Schnitt 23,5 Prozent zahlen. Dieser Problematik sind sich auch der Internationale Währungsfonds (IWF) und die OECD bewusst. Initiativen einiger Länder, daran gemeinsam etwas zu ändern, wurden bisher allerdings von jenen Staaten blockiert, die den Konzernen steuerliche Zuflucht bieten – darunter auch Mitgliedstaaten der EU.

Foto: Shuttertstock/William Potter

 

Handel

Muttertag: Umsatzbringer Nummer drei

Der Muttertag steht an dritter Stelle der Umsatzbringer für den Österreichischen Handel. Bundessparte Handel der WKÖ hat im Vorfeld des Muttertags am 12. Mai Stimmungsbild erhoben - Top-Geschenke: Blumen, Süßes, Gutscheine, Kulinarisches, Parfüm und Schmuck

„Ein von der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich erhobenes Stimmungsbild zeigt: Viele Österreicherinnen und Österreicher wollen den Muttertag auch heuer wieder nutzen, um Danke zu sagen und mit der einen oder anderen Aufmerksamkeit zu etwas Besonderem zu machen. Weit mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher – nämlich mehr als 60 Prozent der ab 15-Jährigen – planen zum Muttertag etwas zu verschenken“, sagt Bundesspartenobmann Peter Buchmüller. 

Entwicklung der Muttertagsumsätze im Handel 

Dafür wollen die Schenker im Handel rund 45 Euro pro Person ausgeben. 2017 betrugen die Muttertagsumsätze im Handel 185 Millionen Euro. 2018 waren es 186 Millionen Euro. Heuer hofft der Handel, dieses Niveau zu halten. „Der Muttertag ist für den Handel - nach Weihnachten und Ostern - unter den Umsatzbringern die Nummer drei im Jahr“, so der Sprecher des österreichischen Handels.

Was zum Muttertag am meisten geschenkt wird 

Die Top-Muttertagsgeschenke sind: 

  • - Blumen, allen voran einzelne Rosen sowie Rosensträuße, aber auch Topfpflanzen
  • - Süßes
  • - Gutscheine
  • - selbst zubereitete exquisite kulinarische Köstlichkeiten
  • - Geschenkkörbe mit erlesenen Speisen und Getränken und
  • - ex aequo Parfüm, Schmuck und Kosmetik.

Muttertag für Blumenfachhandel, Lebensmittelhandel sowie Drogerien und Parfümerien von besonderer Bedeutung

Besonders wichtig ist das Muttertagsgeschäft für den Blumenfachhandel - für die Branche ist der Muttertag neben dem Valentinstag der umsatzstärkste Tag des Jahres -, den Lebensmittelhandel, Parfümerien und Drogerien sowie der Schmuckhandel.

 

Foto: Shutterstock - Evgeny Atamanenko

Beruf

Teilzeit-Straßenbahnfahren

Was es bei der U-Bahn bereits seit Februar gibt, kommt jetzt auch für die Straßenbahn: die Möglichkeit Teilzeit im Fahrdienst zu arbeiten. Diese sollen „Stamm“-FahrerInnen, vor allem zu Stoßzeiten in der Früh und am Abend sowie bei Großveranstaltungen, unterstützen. InteressentInnen können sich ab sofort bei den Wiener Linien bewerben. Die Ausbildung beginnt ab Mitte Juni.

„Immer mehr BewerberInnen wünschen sich, Teilzeit bei uns im Fahrdienst zu arbeiten. Vor allem junge Eltern mit kleinen Kindern können so Job und Familie noch besser unter einen Hut bringen. Aber auch StudentInnen können neben ihrer Ausbildung nebenberuflich als StraßenbahnfahrerIn arbeiten“, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

12 Stunden pro Woche in FahrerInnen-Kabine

Die Teilzeit-FahrerInnen bekommen dieselbe fundierte, mehrmonatige Ausbildung wie FahrerInnen, die Vollzeit tätig sind. Die angehenden FahrerInnen lernen technische Details zum Fahrzeug und den Strecken, den richtigen Umgang mit KundInnen und bekommen Fahrpraxis.

Die FahrerInnen in Teilzeit müssen mindestens 12 Stunden pro Woche fahren, verteilt auf drei Dienste in der Woche. Bei Veranstaltungen oder wenn MitarbeiterInnen krank werden, können Teilzeit-FahrerInnen einspringen und freiwillig auch mehr als 12 Stunden pro Woche arbeiten. Die Dienste können individuell vereinbart werden.

Neben Teilzeit-FahrerInnen suchen die Wiener Linien auch Vollzeit-FahrerInnen für die Straßenbahn. Alle Details zur Ausbildung und zur Bewerbung unter: www.wienerlinien.at/karriere

Foto: Wiener Linien/Robert Pere
Meinungsumfrage

(K)Ein Bienchen summt herum

Seit einigen Jahren steigen die Aufmerksamkeit für das Bienensterben und gleichzeitig auch das Bewusstsein für dessen negative Folgen für Landwirtschaft, Ökosystem und die menschliche Gesundheit. Welcher Ruf den Honigbienen vorauseilt, wie ihr Stellenwert für unsere Umwelt eingeschätzt wird und wer nach der Meinung der ÖsterreicherInnen für den Schutz der summenden Tierchen verantwortlich ist, hat das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com in einer für Österreich repräsentativen Umfrage nun näher untersucht. Und damit nicht genug: Im Rahmen der Initiative „Research Bee“ packen die Marktforscher selbst mit an und leisten dadurch einen kleinen Beitrag im Kampf gegen das Bienensterben.

Österreich fliegt auf die Honigbiene

Die Österreicherinnen und Österreicher sind Fans der Honigbiene, wie die Resultate der Online-Befragung zeigen: 69% finden sie sympathisch und knapp 90% schreiben ihr viel Fleiß zu. Das schwarz-gelbe Tier gilt außerdem für gut jeden zweiten Befragten (55%) als intelligente Lebensform und für knapp zwei Drittel (65%) als sozial intelligent. Nicht nur aufgrund dieser positiven Eigenschaften möchte Österreich das kleine Insekt nicht missen. Auch für die Natur und das Ökosystem wird die Biene von 95% der Befragten als wichtig eingeschätzt, was sie gleichzeitig nützlich (87%) und für mehr als zwei Drittel der ÖsterreicherInnen (70%) sogar unersetzlich macht. Es herrscht ein klares Bewusstsein für den hohen Stellenwert des Tieres, das für die Bestäubung von etwa 80% der blühenden Pflanzen sowie der Nutzpflanzen in der Landwirtschaft Verantwortung trägt.

Bewusstsein für das Bienensterben

Dieser Nutzen für die Landwirtschaft sowie das gesamte Ökosystem ist allerdings seit etwa der Mitte der 90er-Jahre zunehmend gefährdet. Ein teils unerklärliches Bienensterben wurde bemerkt, das einige Gefahren birgt. Die Anzahl sowie die Dichte der Bienenvölker gehen deutlich zurück. So verringerte sich die Menge an Völkern in Österreich von 1995 bis 2015 um ein Viertel. Den ÖsterreicherInnen ist die Bedrohung der Westlichen Honigbiene sowie weiterer in Österreich heimischer Bienenarten bekannt. Zwei Drittel (67%) schätzen das Insekt als gefährdet beziehungsweise vom Aussterben bedroht ein und 87% haben bereits vom Bienensterben gehört.

Den größten Einfluss auf den Bienen-Rückgang schreiben die Befragten dabei vor allem dem Einsatz von Pestiziden (90%) und Umweltbelastungen (88%) zu. Pestizide wie Neonicotinoide schädigen das Orientierungsvermögen sowie das Kommunikationsverhalten der Bienen, wodurch diese den Weg zum heimatlichen Stock nicht mehr finden und zugrunde gehen. Auch durch Umwälzungen in der Landwirtschaft ab der Mitte des 20. Jahrhunderts veränderte sich der Lebensraum diverser Bienenarten. Monokulturen, Überdüngung und das Auftreten und Einnisten der Varroamilbe in den Bienenlarven erschweren zusätzlich das Leben und fleißige Arbeiten der kleinen Insekten.

Ende der Biene = Ende der Menschheit?

Die Bedrohung der Biene stellt gleichzeitig auch eine Bedrohung für die Menschheit dar. Albert Einstein soll einst gesagt haben: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Für knapp zwei Drittel der ÖsterreicherInnen (64%) wirkt dieses Szenario durchaus glaubwürdig. Untersuchungen und Prognosen weisen darauf hin, dass das Bienensterben durch die fehlende Bestäubung einen signifikanten Ernterückgang von etwa einem Drittel zur Folge hätte. Ernteeinbußen, die sich drastisch auf die Lebensmittelproduktion auswirken würden. 90% der Befragten sind der Meinung, dass diese Voraussagen der Realität entsprechen oder zumindest einen wahren Kern besitzen. 

Be(e) responsible

„Die Verantwortung für das Bienensterben sehen die ÖsterreicherInnen in erster Linie bei sich selbst. So sind knapp zwei Drittel (62%) der Meinung, dass jeder einzelne Bürger verantwortlich für die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ist. An zweiter Stelle folgen aus Sicht der Befragten die Lebensmittelkonzerne (53%)“, resümiert Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. Jedoch besteht der Wunsch nach zusätzlichen Maßnahmen zum Schutz der Honigbiene, der für 87% der ÖsterreicherInnen nicht ausreichend forciert wird. Drei Viertel (76%) wünschen sich hier mehr Engagement, beispielsweise durch spezielle Schutzprogramme. In erster Linie sehen die ÖsterreicherInnen aber sich selbst als handlungsfähig an und sind großteils der Meinung, dass jeder einzelne Bürger es in der Hand hat, das Bienensterben einzudämmen und zum Schutz der Bienen einen Beitrag zu leisten.

 „Research Bee“: Eine Initiative von Marketagent.com

Pünktlich zum bevorstehenden Weltbienentag am 20. Mai macht Marketagent.com nicht nur mit der Veröffentlichung einer umfassenden Studie auf die Bedeutung des Bienenschutzes aufmerksam. Die Marktforscher haben mit „Research Bee“ sogar eine eigene Initiative ins Leben gerufen und zeigen damit, dass ihnen das Thema wirklich am Herzen liegt. „Wir freuen uns, dass wir mit „Research Bee“ einen kleinen, aber für uns sehr wichtigen Beitrag gegen das Bienensterben leisten dürfen und mit LyLys Honig und Simon Tötschinger aus Jois einen kompetenten Partner an unserer Seite zu haben. Gemeinsam mit dem Imker siedeln wir neue Honigbienen am Leithagebirge an und stärken auf diese Art und Weise die heimische Bienenpopulation“, so Lisa Eberhardsteiner, Marketingleiterin von Marketagent.com über das Bienen-Projekt.

Und so funktioniert Research Bee: Für jede Neu-Anmeldung im Marketagent.com Umfrage-Teilnehmerpool zwischen 13. und 20. Mai werden 50 Cent in die Ansiedelung neuer Bienenstöcke gesteckt. Dabei gehen die Marktforscher von rund 1.500 bis 1.800 Registrierungen pro Tag aus. Ein eigener Blog begleitet die Aktivitäten rund um die Research-Bee Initiative und informiert die Panel-Mitglieder über die Entwicklung der eigenen Bienenpopulation.

Foto: Shutterstock/Sushaaa

Kommentare

kritischer Konsument

Letztes Jahr hatten wir eindeutig zu wenig Bienen und die Marillenernte war im Naschbereich. Vor 2 Jahren aber blühte der Viburnum praecox von Dezember bis März mit vielen Bienen und Schmetterlingen. Die Bienen wechselten einfach zum Marillenbaum....ca 40 Gläser Marmelade

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