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Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Saturn-Technik-Studie

Technik soll verbinden

Dass Technik vor allem verbindet und hilft, mit lieben Menschen über räumliche Distanzen hinweg in Verbindung zu bleiben – darüber sind sich Herr und Frau Österreicher einig. Laut Saturn-Technik-Studie* stimmen insgesamt fast 80 Prozent aller Befragten damit überein und ranken diesen Punkt auf Nummer 1 der Prioritätenliste bei der Frage nach dem echten Sinn von Technik. Dennoch: Sollen dem Liebsten oder der Liebsten Smartphones oder „verbindende“, mobile Technik wie zum Valentinstag geschenkt werden, tun sich deutlichere Unterschiede zwischen den Geschlechtern auf.

Die Liebsten wollen beschenkt werden. Speziell zum Valentinstag. Wenn Technik verschenkt wird, dann soll diese vor allem eines können: Menschen über eine räumliche Distanz verbinden. Das ist für Herr und Frau Österreicher laut Saturn-Technik-Studie mit fast 80 Prozent (77,1%) die wichtigste Eigenschaft. Andere Aussagen wie „Moderne Technik spart Zeit“ (49,3%) oder „Moderne Technik macht Spaß und bietet Unterhaltung“ (60,4%) hingegen rangieren abgeschlagen auf den Plätzen. 

Frauen sind Preis, Funktion und Umwelt wichtiger als Männern
So wundert es nicht, dass „verbindende Technik“, also Smartphones oder Laptops, zum Valentinstag auf der Geschenke-Einkaufsliste ganz oben stehen. Bei der Auswahl des passenden Geräts aber ticken die Geschlechter durchaus unterschiedlich. So liegen bei Frauen günstiger Preis (38,9%) und Funktionalität (74,6%) deutlich höher im Kurs als bei Männern (29,5% und 68,1%). 

Zudem denken Frauen stärker an die Umwelt: Drei von vieren (77%) ist es wichtig, mit der Auswahl des passenden Technik-Gadgets Ressourcen zu schonen. Die Männer interessiert dies zwar auch. Dem Thema wird aber fast 10 Prozentpunkte weniger Bedeutung zugemessen (68,9%).

Männer schauen hingegen stärker darauf, dass es sich beim Kauf um ein neues, trendiges Produkt handelt. 38,2 Prozent aller befragten Männer ist das wichtig. Bei den weiblichen Pendants sind es hingegen nur 25 Prozent.

Gut geheißen wird beim Smartphone-Kauf von Frauen übrigens auch ein spezieller Service: Während 61,1 Prozent der „weiblichen Spezies“ den Reparaturservice für sehr wichtig erachten, ist dies bei den befragten Männern nicht einmal jeder zweite (47,8%).

Frauen wollen Beratung, Männer vertrauen Testberichten
Beim Autofahren fragen Männer nicht nach dem Weg, heißt es. Stimmt das, setzt sich dieses Vorurteil auch beim Technik-Kauf nahtlos fort. Denn persönliche Beratung im Elektrofachhandel vor Ort findet beim Smartphone-Kauf nur jeder zweite des scheinbar „starken Geschlechts“ (50,2%) wichtig. Frauen hingegen messen den Empfehlungen durch den Fachberater deutlich mehr Bedeutung zu: 68,7 Prozent ist persönliche Beratung wichtig.

Dieser Trend wird in der Saturn-Technik-Studie noch weiters bestätigt: Während Frauen mit 41,3 Prozent den Fachberater als bevorzugte Infoquelle vor einem Smartphone-Kauf nennen, rangieren bei Männern Testberichte von Produkten an Nummer 1 (43%). Zudem wollen Frauen nach der Beratung das gewählte Smartphone gleich im Store kaufen und mitnehmen. 61,1 Prozent ist das wichtig. Bei den Männern hingegen stimmt dem nicht einmal jeder zweite zu (47,4%).

Smartphone-Special zum Valentinstag
Gleich, wie Herr und Frau Österreicher zum Valentinstag auch ticken – Saturn hilft bei der Entscheidung für das passende Geschenk mit speziellen Angeboten nach. So verbindet das Valentins-Angebot iPhone XR mit 64GB mit bester Leistung alle Lieben und Liebenden. 

Und für alle, die bevorzugt auf Genuss oder Schönheitspflege für die Liebsten setzen, gibt es darüber hinaus zum Tag der Liebe etwa die elegante DE LONGHI Nespresso Kaffeemaschine CitiZ EN 166.C in Chrom oder auch das PHILIPS Lumea Advanced IPL-Haarentfernungsgerät SC1997/00 in weiß-rosegold für eine makellos glatte Haut als echte Schnäppchen im Angebot.

Foto: Shutterstock/The Yooth
Digitales Shopping

Sachertorten Erlebniseinkauf

Wer dieser Tage eine Original Sacher-Torte kauft, muss dafür nicht mehr in der Schlange stehen. Sacher-Kunden haben ab sofort die Möglichkeit ihr gewünschtes Produkt selbst aus dem Regal zu nehmen und direkt zu bezahlen. Möglich macht das eine intelligente IT-Lösung von MoonVision: Die ausgeklügelte Toolbox erkennt alle 60 verfügbaren Produkte aus dem Sacher-Sortiment automatisch. Anschließend ermittelt das System den Preis und setzt direkt den Bezahlprozess in Gang. Dieses neuartige Einkaufserlebnis verkürzt die Wartezeit für die Gäste, hält den Lagerstand à jour und entlastet die Mitarbeiter, denen so mehr Zeit für Beratung und Service von speziellen Kundenanliegen bleibt.

Seit 187 Jahren verwöhnt das Hotel Sacher Gourmets aus der ganzen Welt mit der berühmten Original Sacher-Torte. Dass das weltbekannte Traditionsunternehmen nicht nur auf Altbewährtes setzt, sondern seiner Zeit gleichermaßen voraus ist, zeigt die soeben in Betrieb genommene neue Plattformlösung des Wiener Technologieunternehmens MoonVision: „Innovation und Fortschritt begleiten die Geschichte unseres Hauses seit Anbeginn. Franz Sacher hat mit seiner Tortenkreation für Fürst Metternich bereits 1832 Mut für Neues bewiesen. In diesem Sinne suchen wir stets nach modernen Ansätzen, die das Einkaufserlebnis für unsere Gäste und Mitarbeiter so angenehm wie möglich gestalten. Die Lösung von MoonVision hat uns nicht nur technisch überzeugt, sondern fügt sich auch optisch elegant in unser Gesamtkonzept“, so Matthias Winkler, Geschäftsführer der Sacher Hotels.

Tortenerkennung über Computer Vision

„Über unsere Toolbox ist es erstmal im Premium-Retailbereich gelungen, eine gleichermaßen effiziente, präzise und kundenfreundliche Lösung zu entwickeln, um dem regen Ansturm auf die begehrte Original Sacher-Torte Herr zu werden. Wer bereits weiß, was er kaufen möchte, muss nicht mehr lange anstehen, sondern hat die Möglichkeit, das gewünschte Produkt einfach selbst aus dem Regal zu nehmen und direkt zu bezahlen“, ergänzt Kamil Kula, Co-Geschäftsführer von MoonVision. Dafür hat Sacher eigens ein Podest, inklusive rotem Samtpolster, anfertigen lassen und mit der neuersten Technologie aus dem Hause MoonVision ausgestattet. Über die Plattform erkennt die integrierte Kamera das jeweilige Produkt bzw. dessen Verpackungsgröße und kommuniziert den entsprechenden Betrag automatisiert an das Kassensystem, sodass der Kunde den Kaufvorgang vollkommen autonom abschließen kann.

Wie MoonVision Maschinen das Sehen beibringt

Über die Toolbox von MoonVision lernen Maschinen unterschiedliche Objekte, anhand ihrer visuellen Merkmale, zu erkennen. Was bislang komplexe Analysen, Programmierkenntnisse und kostspieliges Equipment vorausgesetzt hat, gelingt dem Wiener Technologieunternehmen mit einer anwenderfreundlichen End-to-End Lösung: Binnen kürzester Zeit filtert die Software die notwendigen Bilder vollautomatisch aus dem Foto- bzw. Videomaterial und trainiert das System, die entsprechenden Objekte oder Struktureigenschaften zu erkennen bzw. zu interpretieren. Dafür reicht oftmals eine einfache Handykamera aus.

Repetitive Prozesse ohne Ermüdungserscheinung bewältigen

Dank nahezu 100-prozentiger Genauigkeit senkt die Plattform von MoonVision die Fehlerquote in den vielfältigsten Anwendungsbereichen und steigert dadurch – abseits des Retail-Bereiches – auch das Qualitätsmanagement von Industrie- und Produktionsbetrieben. Die Lösung ist insbesondere dort hilfreich, wo sie komplexe Prozesse, mit absoluter Präzision und ohne Ermüdungserscheinung bewältigt. So hat die Cloud-Software binnen kürzester Zeit gelernt, alle 60 Produkte aus dem Hause Sacher zu erkennen und erfasst nach demselben Prinzip auch z. B. Makel an unterschiedlichen Materialien – von Metall und Kunststoff, über Textilien bis hin zu Holz und leitet notwendige Handlungen ab.

Foto: Gerry Frank/MoonVision
Ein Abend mit Thomas Bernhard

Der Kunstpudel mit der Nudel

Die Quelle aus Wut und Verachtung schien niemals zu versiegen – fast dreißig Jahre lang sezierte Thomas Bernhard schonunglos die österreichische Gesellschaft und machte sich damit kaum Freunde. Der sensible Neurotiker galt als unnahbar, launig und listig. Nur die Wenigsten kannten seine andere Seite: der unbezähmbare Zyniker konnte nicht nur hart austeilen sondern hatte auch Humor. Bernhard – ein Grenzgänger zwischen Gaga und Dada.

Der Tod, äußerte Thomas Bernhard lächelnd in einem Interview, säße wie ein Vogerl ständig auf seiner Schulter. Vielleicht war es die frühe Erfahrung mit der Begrenztheit des Lebens, die den Schriftsteller zu dem machte, was er zeitlebens verkörperte: Ein geniales, sensibles Ekel, das keine Schranken kannte und austeilte, ohne einstecken zu wollen. Als Adoleszenter erkrankt er an Lungentuberkulose, aufgegeben von den Göttern in Weiß. Doch Wunder, er überlebt. Die Bekanntschaft mit der Endlichkeit hat ihn geprägt, jedoch nicht gebrochen. „Ich bin eine lustige Person, da kann man leider nichts ändern, so tragisch alles andere ist“, meinte der Ausnahmekünstler. 

Nur die Wenigsten kannten seine humorvolle Seite, viel vertrauter ist bis heute der Spötter und Nestbeschmutzer. Einmalige, bisher unveröffentlichte Tondokumente, dem Verlag vom im Vorjahr verstorbenen Bernhard-Freund Karl-Ignaz Hennetmair zur Verfügung gestellt, belegen: Im Kreise seiner engsten Vertrauten konnte der Künstler sich im wahrsten Sinne des Wortes gehen lassen. Zuweilen lebte er getreu dem Motto von Dadaismus-Guru Kurt Schwitters: „Wir tanzen, bis der Tod uns abholt.“ 

Wein, Schnaps und Wortwitz – Bernhard als Blödelbarde

„Ich habe keinen Menschen gekannt, der so witzig und charmant sein konnte wie er “, erinnerte sich der langjährige Weggefährte Karl-Ignaz Hennetmair im Gespräch mit Verlegerin Barbara Mucha im Jahr 2010. Der Oberösterreicher, der dem Literaten zu seinem ersten Haus, dem Vierkanthof in Obernathal, verhalf, erlebte den öffentlichkeitsscheuen Provokateur hautnah. Elf Jahre lang. Er sammelte nicht nur hunderte Briefe des umstrittenen Künstlers, sondern trieb seine Bernhard-Leidenschaft so weit, dass er sich 1974 ein Tonbandgerät kaufte und den Schriftsteller – selbstverständlich mit dessen Einverständnis – aufnahm. Eine Sensation. Acht Stunden Audiomaterial, banaler Alltag, der tiefe Einblicke gewährt – ein Schatz nicht nur für Bernhard-Forscher: Der Literat zu Besuch bei Hennetmair, dessen Frau und der Oma. Bernhard trinkt, lacht, singt und scherzt – die Aura des zynischen Künstlers hat er abgestreift wie einen zu schweren Mantel. Je später der Abend, desto ausgelassener der Gast. Die Aufzeichnungen muten an, wie Mundl für Intellektuelle. 

Ich bin die Rose vom Wörthersee

Der Schriftsteller privat – eine Komödie in fünf Akten, deren Handlung sich darauf beschränkt, die Zeit bis zur Fernsehübetragung eines Bernhard-Stücks in der Küche von Hennetmair zu überbrücken.

Erster Aufzug 

Bernhard (er studierte in jungen Jahren Musik in Salzburg und Wien) beginnt zu singen. „I blos auf meiner Klarinett, ich blos sogar auf`d Nacht im Bett.“ Es folgt:  „Ich bin die Rose, die Rose vom Wörthersee.“ 

Hennetmair zu Bernhard: „I trink jetzt an Schnaps. Was mach ich?“

Bernhard: „Beten. Gute Nacht.“ 

Bernhard, mit leichtem Zungenschlag, philosophiert: „Augsburger, ich wäre so gerne ein Augsburger. Morgen ess ich eine Augsburger, weil mir die Speckwurst so schmeckt. Ich bin ja ein Augsburger. Ich wär gern a Ausgburger, vielleicht bin ich morgen ein Augsburger. Ausgburg kennt ein jeder, Ausgsburg kennen sie überall. Augsburg ist die Schwesternstadt von Salzburg. Salzburg hat aber keine Fugger (Anm.: bedeutende historische Familie). Die Fuggi, die Guggi, die Kunst der Fugger, von Johann Sebastian Bach.“

Zweiter Aufzug

Bernhard verstellt seine Stimme, spricht wie ein Norddeutscher: „Jetzt die Kunstpudelnummer.“ Schreit: „Die Nummer mit dem Kunstpudel hat er mir nicht erlaubt!“

Oma: „Im Fernsehen haben´s das erste Hundebegräbnis zeigt.“

Bernhard: „Rutscht´s mir den Pudel runter.“ Bernhard, lacht, lallt: „Der hat einen Sarg kriegt, mit vier Griffen zum Tragen. Den müssten die Schulkameraden tragen, vier Hunderln. War der Bericht in Zeit im Bild?“

Oma: „Na.“

Bernhard: „Wor des net des amerikanische, wos den Hund derschossen haben?“

Dritter Aufzug

Hennetmair holt sich einen Schnaps und bietet Bernhard an, sich in der Stube auf das Bett zu legen.

Bernhard: „I leg mich gleich hin. Ich bin a Hund, ich leg mich hin.“ 

Bernhard verstellt seine Stimme, klingt plötzlich tuntig: „Ich bin der Kunstpudel. Wissens wer heute bei uns war? Der Kunstpudel!“ Bernhard schreit: „Der Kunstpudel mit der Nudel! Mit der Kunstnudel! Übrigens: Jetzt gibt es keine Spaghetti mehr in Italien, hab ich gesehen. Weil das Mehl ausgegangen ist. Die Leute haben Hamsterkäufe gemacht, jetzt gibt es keine Spaghetti mehr.“ Bernhard reimt: „Spaghetti Pomodor, ich bin ein Popoloro.“

Der Literat will von Oma wissen, ob das Bett auszuziehen ist und fügt lachend hinzu: „I ziag mi aber net aus.“

Oma: „Nur die Lehne wird weggenommen.“

Bernhard singt mit glockenheller Stimme: „Die Lehne, die Lehne, fällt weg, weg, weg. Die Lehne fällt weg.“

Hennetmair betritt das Zimmer: „Oma, hast du gar keinen scharfen Schnaps? Ich bin komplett erledigt.“

Bernhard lacht, singt: „Guten Abend, gut Nacht, am Rheine wacht. Guten Abend, gute Nacht, ich hab den Kunstpudel gemacht. Lieber Gott, lass die Engel leuchten: Heute rot, morgen tot, übermorgen Himmelskompott.“

Während Henntemair mit Oma darüber diskutiert, dass es nur noch Whisky im Haus gibt, singt Bernhard weiter: „Tarara, tarara, wipp, wipp, blim, blim.“

Vierter Aufzug

Hennetmair zu Bernard: „Mogst an Schluck Whisky, Thomas?“

Berhard: „Na, lieber ein Whiskas. Eine Katze isst Whiskas. Oder Frolic.“ Bernhard beginnt laut zu bellen und ist nicht mehr zu stoppen. Schließlich beginnt er zu Miauen.

Hennetmair fragt: „Auf welcher Seite im Bett liegst du lieber? Auf der Erdseite oder schaust du zur Wand wenn du schläfst?“

Bernhard singt: „Ich schaue, ich schau, ich schau immer ganz genau. Mei liabe Frau ich schau genau.“ 

Bernhard legt sich nieder, lacht: „Jetzt steh i nimmer auf, jetzt könnt ihr mich morgen aufwecken. Sagt mir, wie das Theaterstück war.“ 

Fünfter Aufzug

Bernhard beginnt abermals zu singen: „Ich seh eine Gelse, Gelse, ich sehe drei Gelsen, die recken die Hälse.“

Hennetmair: „Wo?“

Bernhard: „Do. Vier Gelsen. Na, mehr! Zwei, drei, vier, sechs, acht Gelsen!“

Hennetmair (auf ein anderes Insekt an der Wand zeigend): „Wos is denn des?“

Bernhard: „Des is der Todesvogel. Wenn der wo sitzt, dann stirbt wer.“ Berhard bekommt einen Lachanfall: „Is wer do? Is wer do!? In jedem Stamperl, sitzt ein Himmelslamperl.“

Bernhard zur Oma: „Setzens ihna her. Auf mein Bett.“

Oma: „Na, da bricht alles.“

Bernhard (lacht): „Da passiert nichts. Ich möcht mich unterhalten. Wenn einer nimmer mehr red, dann ist er halt weg.“

Bernhard gibt Anweisungen, wie die Möbel im Zimmer zu verschieben sind, damit er alle Anwesenden vom Bett aus sehen kann und beginnt wieder zu singen: „Guten Abend, gute Nacht, früher als ich gedacht...“

Vorhand fällt

Das original Audio-File finden Sie hier:

Kommentare

Iris20

Kannte Thomas Bernhard bisher nicht von dieser Seite.

Salzburg Airport W. A. Mozart

3,5 Millionen Passagiere auf Frankfurt Strecke

Bei -7°Celsius war es zwar wetterbedingt ein kalter Empfang der Fluggäste aus Frankfurt, dafür jedoch ein umso herzlicherer. Gemeinsam mit dem Bereichsleiter Aviation & Sales, Flughafen- Prokurist Christopher Losmann, begrüßte Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer die knapp unter 100 Passagiere der heutigen 10:10 Uhr Maschine aus Frankfurt. Mit ca. 10 Minuten Verspätung landete der moderne Embraer Jet in der rot weißen Lackierung der Austrian am Salzburg Airport W. A. Mozart. Begrüßt wurden die aussteigenden Fluggäste - wie bei solchen Jubiläen üblich - mit Mozartkugeln.

„Ich fand es bezaubernd, dass einige Passagiere die Gelegenheit nutzten und gemeinsam mit uns und unserem Willkommensschild ein Selfie machten. Trotz der Kälte waren alle bestens gelaunt und der Flieger war sehr gut gefüllt. Gerade die hohe Auslastungen dieser Flüge von und nach Frankfurt und auch der Strecke nach Wien zeigen, wie wichtig diese Verbindungen für unseren Wirtschaftsraum sind. Ein voller Flieger ist aber auch ein Gewinn für die Airline,“ so Bettina Ganghofer.

Unter den aussteigenden Passagieren am Vorfeld des Flughafens befand sich auch jener Passagier, der als 3,5 millionster Fluggast auf dieser Strecke gebucht war. Austrian bedeutet Qualität, Tradition und für die Österreicher auch ein Stück Heimat. Umso wichtiger ist es in der heutigen Zeit, in der sich Konzerne und die gesamte europäische Luftfahrt im Umbruch befinden, die klaren und positiven Botschaften aus der Wiener Austrian Zentrale zu erhalten.

„Erst vor kurzem gab der Vorstand der Austrian, CEO Alexis von Hoensbroech, den neuen Weg der Airline vor, damit der Konzern am Luftverkehrsmarkt eine starke Marke bleiben kann. Für strategische Neuausrichtungen muss man Verständnis haben, aber uns war wichtig, dass auch von Wien klare Botschaften in die Bundesländer gesendet werden. Die Strecken Salzburg-Wien und Salzburg-Frankfurt werden von diesen Neuerungen nicht berührt. Ob in der Zukunft ein anderes Logo aus dem Lufthansakonzern am Heck des Flugzeuges nach Frankfurt auftauchen wird, ist nebensächlich, denn wichtig ist, dass unsere Passagiere mit dem gewohnten Komfort in ihre Zielgebiete gelangen,“ so Christopher Losmann.

3,5 Millionen Passagiere in den letzten Jahren auf der Strecke Frankfurt Salzburg sind ein deutliches Signal dafür, dass die Buchungen sehr gut laufen und die Strecke für Wirtschaft, Industrie und Tourismus unverzichtbar ist. Frankfurt war schon immer ein wichtiger Gästezubringer, der in der mehr als 90jährigen Flughafengeschichte unter anderem von Aero Lloyd, Austrian, Tyrolean, Lufthansa und Laudaair erfolgreich geflogen wurde. Das 10-Punkte Programm der Austrian „#DriveTo25“ optimiert vorrangig den Konzern nach innen und schafft Doppelgleisigkeiten ab. Zu dieser Neuausrichtung zählt unter anderem auch die Flottenbereinigung, das bedeutet, dass die Dash 8 durch den Airbus A320 ersetzt werden soll. Diese Maßnahme ist durchaus zu begrüßen, da moderne Airbus A320 Maschinen leiser, billiger im Betrieb und weniger wartungsintensiv sind. Zusätzlich können mehr Personen bei weniger Flugbewegungen befördert werden

Natürlich ist es bedauerlich, dass im Rahmen dieser Strategie auch die Stationierungen von Luftverkehrsfahrzeugen nur noch in Wien stattfinden sollen und das fliegende Personal – sprich die Crews – nach Wien zentralisiert werden müssen. Die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren hat aber auch gezeigt, dass der National Carrier ein sehr verlässlicher Partner ist. Seit mehr als 60 Jahren ist die AUA ein fixer Punkt am österreichischen Airline-Markt und auch am Salzburger Himmel werden die rot weißen Flugzeuge nicht verschwinden!

Foto: Salzburg Airport W. A. Mozart
Erlebnistouren

Zeitreisen per Fahrrad

Im Herzen Europas kann man auf zwei Rädern in die Vergangenheit radeln: Über 2.000 Jahre zurück in die Ära, als die Römer in Ostbayern noch die Außengrenzen ihres Riesenreiches bewachten. Auf mehreren hundert Kilometern bieten Römerradweg und Donauradweg an zahlreichen Stationen spannende Einblicke in die römische Vergangenheit der Region - vom ältesten römischen Heilbad Bayerns in Bad Gögging, über die Spuren römischen Weinanbaus bei Regensburg bis zu einem der bedeutendsten Römerschatzfunde im Gäubodenmuseum in Straubing.
 
Roter Faden auf dieser geschichtsträchtigen Fahrradtour 2.000 Jahre zurück in der Zeit: der 242 Kilometer lange Römerradweg, der die niederbayerische Drei-Flüsse-Stadt Passau mit der einstigen römischen Provinzhauptstadt Wels verbindet und weiter bis nach Enns in Oberösterreich führt. Römerhelme am Wegesrand weisen als Markierung den Weg. Die abwechslungsreiche Route beginnt in Passau, vorbei am Römermuseum Kastell Boiotro, verläuft bis Ering entlang der bayerischen Seite des Inns und wechselt dann ins oberösterreichische Innviertel. 
 
Einmalige Einblicke in den Alltag der Römer
Geschichtsträchtige Attraktionen wie spannende Ausstellungen mit Ausgrabungen bieten auf der Tour immer neue Abwechslung und einmalige Einblicke in das Leben der römischen Legionäre an der Grenze zum Reich der Germanen. So beleuchtet das Römermuseum Altheim das berühmte Motto "Brot und Spiele". Im oberösterreichischen Wels, als römische Stadt Ovilava bereits pulsierendes Zentrum der Provinz Noricum, können Besucher mit der App "Helden der Römerzeit" die Vergangenheit wieder zum Leben erwecken. Entlang der Route laden zudem Römer-Rastplätze zum Entspannen und Verweilen ein.
 
Donauradweg: Römische Geschichte im Vorbeiradeln erleben
Auch der Donauradweg widmet sich in Ostbayern und Oberösterreich dem römischen Erbe. Er macht auf dem gut 350 Kilometer langen ostbayerisch-oberösterreichischen Abschnitt quasi im Vorbeifahren römische Geschichte zu einem hautnah spürbaren Erlebnis. In Bayerns ältestem römischen Heilbad Bad Gögging erleben Geschichtsradler, wie sich bereits die Legionäre in den heilenden Quellen eine "Wellness-Auszeit" vom anstrengenden Dienst an der Grenze nahmen. Das Baierwein-Museum bei Regensburg verleiht Einblicke in den römischen Weinanbau entlang der Donau.
 
Der Donauradweg folgt dem leichten Gefälle der Donau, der einstigen Grenzlinie des römischen Reiches, dem so genannten "Nassen Limes". An mehreren Standorten bieten Tafeln den Radfahren Infos über die zum Teil noch sichtbaren Reste der römischen Geschichte der Region. Zu den Highlights der Tour gehören in Ostbayern ein Besuch im Straubinger Gäubodenmuseum mit dem spektakulären Römerschatz, der als einer der bedeutendsten römischen Funde in Deutschland gilt, oder der Besuch des UNESCO-Welterbes Regensburg. In Regensburg lassen sich zahlreiche römische Spuren finden, unter anderem die älteste in Deutschland noch erhaltene römische Legionstoranlage, die Porta Praetoria. In Oberösterreich sind römische Spuren "am Donauufer" unter anderem im Römerpark an der Schlögener Donauschlinge oder an den Ausgrabungen des römischen Kleinkastells Oberranna gut sichtbar. 
 
Innovativer "römischer Reiseführer" für die Hosentasche
Eine neue App - "Römerspuren" - begleitet Rad-Touristen auf ihrer Tour durch die große Geschichte. Die neue "Entdecker-App" hoben der Tourismusverband Ostbayern und Oberösterreich Tourismus gemeinsam aus der Taufe. Die Römerspuren-App ist kostenlos für Android und iOS in den App-Stores verfügbar. Zusätzlich informiert eine gedruckte Übersichtskarte über sehenswerte historische Stätten in Verbindung mit Rad- und Wanderwegen in der "Römerregion" Ostbayern und Oberösterreich. Weitere Informationen zum "Geschichtsradeln" und Bestellmöglichkeit unter www.ostbayern-tourismus.de/roemerspuren.
 
Foto: Tourismusverband Ostbayern
45-jähriges Jubiläum

Schubert Stone feiert Geburtstag

Im Dezember 2018 wurde SCHUBERT STONE 45 Jahre alt. Nach der Gründung durch Nina Schubert und Karlheinz Schubert im Jahr 1973 entwickelte sich das Unternehmen von einem Kleinbetrieb zusammen mit Thomas Schubert zu dem Steinzentrum in Wien.

Mit Mathias Schubert ist nun auch bereits die dritte Generation im Unternehmen tätig. Schubert Stone nimmt sie dieses Jahr auf eine Zeitreise mit und gibt Ihnen spannende Einblicke in die frühen Phasen des Traditionsbetriebes

Anlässlich des Jubiläums präsentiert Schubert Stone eine neue Unternehmensbroschüre. Als Krönung des Jubiläums wird ein exklusives Geburtstagsfest im Spätsommer 2019 veranstaltet. 

Gewinnspiel:
Verlost werden 5x2 Tickets für die Bauen & Energie Messe

Auf der Facebook Seite werden 5x2 Karten für einen kostenlosen Eintritt bei der Bauen & Energie Messe 2019 verlost. Die Karten ermöglichen den Eintritt an allen Tage der Messe, von 14. - 17. Februar 2019.

Foto: Schubert Stone
Freizeit

12. Intern. Orchideen-Ausstellung

Anlässlich des Jubiläumsjahres des Habsburgers Maximilian I. widmet sich die 12.Internationale Orchideen-Ausstellung im Stift Klosterneuburg dem Thema „Schönheiten für Kaiser und Kirche“. Die traditionelle Orchideen-Patenschaft übernimmt dieses Jahr Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie reiht sich damit eine Liste prominenter Paten ein. Rund 30.000 Besucher werden vom 9. bis 24. März in der Orangerie des Stiftes Klosterneuburg erwartet. Es ist diese die größte Orchideenschau Österreichs, bei der einige 100 Pflanzen, Naturformen und Züchtungen, ausgestellt sind. Die Ausstellung ist 9 – 18 Uhr geöffnet, am 15. März, mit Livemusik, bis 22 Uhr. Der Eintritt kostet 11 Euro, in Kombination mit dem Stiftsticket 18 Euro.

Das Augustiner-Chorherren Stift Klosterneuburg veranstaltet von 9. bis 24. März 2019 bereits zum zwölften Mal die Internationale Orchideen-Ausstellung. Unter dem Motto „Schönheiten für Kaiser und Kirche“ wird eine faszinierende Blumenwelt aufgebaut: Naturformen und gezüchtete Sorten treffen hier aufeinander. Tausende Blüten, jede von ihnen ein Kunstwerk der Natur, ergeben eine einmalige Farbenpracht und Vielfalt. Sammler und Züchter aus Europa und Übersee zeigen ihre Blumen-Schätze und geben Ratschläge für die Pflege zu Hause. Im beheizten Ausstellungszelt im Konventgarten und in der klassizistischen Orangerie, erbaut von Josef Kornhäusl 1834-1842, präsentieren 30 Aussteller aus dem In- und Ausland ihre tlw. einzigartigen Züchtungen. Die Präsentation ist auf einer Fläche von 2.000 m² und mit rund 30.000 Besuchern die größte ihrer Art in Österreich.

Zu bewundern gibt es eine Fülle an Raritäten, praktischem Zubehör und vieles mehr. Geboten werden u.a. Informationen für Gartenfreunde über Orchideen-Reisen in die Ursprungsländer sowie Fachbücher und ein Blumendoktor, der mitgebrachte Orchideen meisterhaft umtopft. Dazu gibt es ein kulinarisches Angebot und die Möglichkeit die Sammlungen des Stiftes Klosterneuburg zu besuchen.

Schönheiten für Kaiser und Kirche
Orchideen wachsen fast überall auf der Erde und werden seit der Antike wegen ihrer besonderen Schönheit, aber auch als Heilmittel geschätzt. Jedoch erst mit der Einfuhr tropischer Orchideen seit dem frühen 17. Jahrhundert erwachte in Europa die Begeisterung bei Gärtnern, Botanikern und Sammlern für diese umfangreiche Pflanzenfamilie. Im 19. Jahrhundert wurden Orchideen schließlich zu beliebten Modepflanzen, ein regelrechtes Orchideenfieber brach aus. Auch das Kaiserhaus erwarb bei jeder Gelegenheit komplette Sammlungen oder einzelne Pflanzen und beauftragte die Gesandten in Asien und Amerika, neue Arten nach Wien zu schicken. Die immer größeren Orchideenbestände wurden in Glashäusern im Schlosspark Schönbrunn untergebracht. Um 1900 entstanden schließlich durch die züchterische Arbeit des Hofgärtners Anton Hefka zahlreiche neue Orchideensorten in den Schönbrunner Pflanzensammlungen.

Anders als andere Zierpflanzen, wie zum Beispiel Rosen oder Lilien, haben die Orchideen lange keine Rolle in der Kirche gespielt. Erst in der heutigen Zeit werden Orchideen im Kirchenschmuck verwendet und sind beliebte Schnittblumen in Brautsträussen.

Orchideenpatin Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Die traditionelle Orchideen-Patenschaft übernimmt 2019 die Landeshauptfrau von Niederösterreich, Johanna Mikl-Leitner. Es wird eine besonders gezüchtete Orchidee sein, die man während der Ausstellung vor Ort auch kaufen kann.

 Lange Nacht der Orchideen am Freitag, 15. März
Von 9. bis 24. März 2019 ist die Ausstellung täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag den 15. März 2019, findet die „Lange Nacht der Orchideen“ statt, in welcher die Ausstellung bis 22 Uhr geöffnet ist und Live-Musik zu hören sein wird.

Ticket-Preis 11 Euro, Kombiticket 18 Euro.
Der Eintritt kostet 11,- Euro.
Ein Kombitickets in Verbindung mit einem Stiftsbesuch gibt es um 18,00 Euro. Dieses Ticket beinhaltet die Orchideenausstellung sowie den Eintritt in das Stift mit seinen zahlreichen Sammlungen. Ermäßigungen und Gruppenangebote gibt es auf Anfrage.

Buchungen & Informationen unter:
Tel.: +43 (0) 2243/411-463, Fax: +43 (0) 2243/411-464
Email: orangerie@stift-klosterneuburg.at
www.stift-klosterneuburg.at

Foto: Niki Tratt
Stiegl-Kreation

Böhmisches Pils aus Salzburg

In der Stieglbrauerei zu Salzburg wurde wieder fleißig getüftelt, um Biergenießer auch in diesem Jahr mit neuen Geschmackserlebnissen zu überraschen. Und wenn Stiegl-Kreativbraumeister Markus Trinker zur Tat schreitet, dann entstehen spannende und außergewöhnliche Bierkreationen, die jedes Mal aufs Neue begeistern.

„Butterblume“ heißt die jüngste Bierspezialität aus der Stiegl-Hausbrauerei. Tiefgolden leuchtet sie aus dem Glas und erinnert mit ihrem originellen Namen an die gleichnamige Naturschönheit, die auf jeder Frühjahrswiese mit der Sonne um die Wette strahlt.

Beim neuen Hausbier sind die fein aufsteigende Kohlensäure und die dichte Schaumkrone nur die Vorboten des besonderen Genusserlebnisses, das sich ab dem ersten Schluck darbietet. „Unsere ‚Butterblume‘ ist ein Pils nach böhmischem Vorbild und präsentiert sich stiltypisch mit malzigem Duft, leichten Butternuancen und kräuterartigen Hopfentönen“, beschreibt Stiegl-Kreativbraumeister Markus Trinker seine neue Bierkreation.  

Foto: Stiegl
Haar-Styling

Swarovski Tiara von Donatella Versace

Niemand geringerer als Mode-Ikone Donatella Versace gestaltete die Swarovski Tiara für die Debütantinnen des Wiener Opernballs 2019. Als offizieller Styling-Partner des Opernballs zeichnet der Steinmetz-Bundy Privatsalon für die Frisur der 150 Debütantinnen verantwortlich. Hannes Steinmetz lässt sich für das Styling vom Opernball Thema „Rheingold“ und besonders von den Figuren der drei Rheintöchter – Woglinde, Floßhilde und allen voran Wellgunde – inspirieren. Gleichzeitig orientiert sich der Look auch am Stil von Donatella Versace und übernimmt den charakteristischen Mittelscheitel als zentrales Element des Stylings. Die moderne Interpretation der Wellgunde präsentiert sich – passend zum Motiv des Rhein-Flusses –mit gewelltem, hochgestecktem Haar in natürlicher Bewegung, enorm haltbar fixiert, damit es ganz unbeschwert „Alles Walzer“ heißen kann. 

„Den Ball der Bälle mitzugestalten gehört zu den schönsten Aufgaben, die man sich als Friseur vorstellen kann. Deshalb ist unser Team enorm stolz darauf, als offizieller Styling-Partner beim Wiener Opernball 2019 für das Haarstyling der 150 Debütantinnen verantwortlich zu sein. Dieser Herausforderung stellen wir uns mit all unserem kreativen, handwerklichen und logistischen Potenzial mit großer Begeisterung“, freut sich Vanessa Steinmetz-Bundy, Geschäftsführerin des Steinmetz-Bundy Privatsalons. 

Welche Inspirationsquellen sich im Styling wiederfinden und was entscheidend für die Umsetzung des Looks ist, erklärt Hannes Steinmetz, Geschäftsführer des Steinmetz-Bundy Privatsalons: „Dass Donatella Versace die Swarovski Tiara 2019 entworfen hat, kommt mir sehr entgegen, da ich in Wien schon einige Versace Modeschauen frisiert habe und den Stil daher gut kenne. In den aktuellen Versace Laufsteg Shows spielt der Mittelscheitel immer wieder eine charakteristische Rolle, daher habe ich dieses Element als Grundlage des Debütantinnen-Stylings übernommen. Als Opernliebhaber gefällt mir die Idee, dass ein Opernthema das Leitmotiv des Opernballs bildet. Beim Rheingold hat mich die Figur der Wellgunde, die in den letzten 150 Jahren sehr unterschiedlich dargestellt wurde, in ihren Bann gezogen. All diese Überlegungen und Motive wie Rhein-Fluss, Wasser und Wellen beziehe ich in den Entwurf der Debütantinnen-Frisur mit ein und inszeniere für den Opernball eine moderne Interpretation der Rheintochter Wellgunde.“

Die Frisur der Debütantinnen des Wiener Opernballs 2019 präsentiert sich vom Versace-typischen Element des Mittelscheitels ausgehend mit natürlich bewegtem Haar. Die Seitenpartien sind locker fließendend und gehen harmonisch in einen hochgesteckten Chignon mit wellig-kunstvollen Akzenten über. Entscheidend ist, dass der Look total natürlich wirkt, aber gleichzeitig enorm haltbar hochgesteckt wird, damit er seinen Glanz den ganzen Ballabend über behält. 

„Das Debütantinnen Styling 2019 unterstreicht das Opernball-Thema „Rheingold“ und bildet einen glanzvollen Rahmen, damit die Swarovski Tiara von Donatella Versace perfekt zur Geltung kommt, ebenso wie die strahlenden Gesichter der jungen Damen und die Eleganz ihrer Bewegungen. Gleichzeitig gibt die handwerkliche Ausführung den Debütantinnen die nötige Sicherheit, dass der Look verlässlich hält und sie sich ganz unbeschwert dem Vergnügen des Tanzens und den Blicken eines Millionenpublikums hingeben können“, ist Hannes Steinmetz überzeugt.

Foto: Swarovski/Jürgen Hammerschmid
Neue Studie

Quo vadis, Luxusmarkt

Statussymbole neu gedacht. Die Studie „Luxury Jewelry and Watchmakers. Staying relevant for Future Consumers“ der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney zeigt auf, wie man die Generation Z und Millennials wieder für Luxusgüter begeistern kann. Das Fazit: Statt auf Social Media zu setzen, muss das Einkaufserlebnis vor Ort wieder stärker in den Fokus gerückt werden.

Die goldene Uhr am Handgelenk, den Brillanten am Finger: In den letzten Jahren verkamen die Statussymbole von einst immer mehr zu Ladenhütern. Der Grund: Besonders junge Kunden begeistern sich nur mäßig für teuren Schuck und Luxusuhren. „Auch zukünftige Generationen interessieren sich für Luxusuhren und Schmuck, aber ihre Kaufanreize sind völlig andere als jene voran gegangener Generationen“, sagt Victor Graf Dijon von Monteton, Konsumgüterexperte und Prinzipal bei der internationalen Managementberatung A.T. Kearney.

“Ging es bisher um Besitz und materielle Werte, sind nun Sinn und authentisches Erlebnis entscheidend. Mit den bisherigen Verkaufsstrategien erreichen die Hersteller von Luxusgütern die junge Zielgruppe nicht mehr.“
Dijon hat mit seinen Kollegen den Markt für Luxusschmuck und Uhren unter die Lupe genommen Ggemeinsam mit der Universität St. Gallen haben sie über 700 Vertreter der Generation Z (zwischen 1998 und 2016 Geborene) und Millennials (geboren zwischen 1981 und 1997) weltweit nach ihren Bedürfnissen und Wünschen befragt und diese mit Ergebnissen aus Fokusgruppen und Einzelinterviews mit Experten und Managern von Schmuck- und Uhrenherstellern abgeglichen. In der Studie „Luxury Jewelry and Watchmakers. Staying relevant for Future Consumers“ fassen sie zusammen, wie das Luxussegment bei Uhren und Schmuck auch für diese junge Generation relevant bleiben kann.

Das Ergebnis: Obwohl die jungen Menschen eine grundsätzlich andere Werteorientierung als ältere Generationen haben, interessieren sie sich für Luxusgüter wie Uhren (61 Prozent) und Schmuck (47 Prozent). Nur eine Minderheit kann sich vorstellen, diese nicht zu erwerben, sondern zu tauschen (14 Prozent bei Uhren, 20 Prozent bei Schmuck), 50 Prozent dagegen würden sie auch Second Hand erwerben. Wichtig dafür ist, dass der Händler zertifiziert und die Authentizität der Uhren bzw. des Schmucks garantiert werden kann.

Wearables wie Smartwatches werden mit den Luxusprodukten nicht in Konkurrenz treten, geben doch überwältigende 94 Prozent an, nicht mehr als 1.500 US Dollar für eine Smartwatch zahlen zu wollen. Alarmierend ist dagegen, dass eine große Mehrheit von den Social-Media-Aktivitäten der Schmuck- und Uhrenhersteller enttäuscht ist: Nur 23 Prozent geben für das Segment Uhren Zufriedenheit an (bei Schmuck sogar nur 19 Prozent), obwohl sich 59 Prozent selbst im Netz engagieren (bei Schmuck 51 Prozent). Die Unternehmen sollten aber weiterhin auf einen klassischen Marketing-Mix setzen, da nur neun Prozent meinen, positiv auf Online-Werbung zu reagieren. Dijon dazu: „Wir empfehlen den Unternehmen, ihre Sichtbarkeit im Netz deutlich zu erhöhen, aber das Ladenerlebnis nicht zu vernachlässigen, denn nur 35 Prozent der jungen Kunden wollen ein Produkt online erwerben, das sie nicht vorher im Laden getestet haben. Und mehr und mehr Kunden wünschen sich dabei Erlebnisse auf dem neuesten Stand der Technik, zum Beispiel mit Virtual oder Augmented Reality.“

Produktmaßfertigung und ethisch verantwortungsvolle Wertschöpfung werden sich auch in diesem Segment auszahlen, ist doch fast die Mehrheit bereit, dafür einen Aufpreis zu zahlen.
„Der Umsatzeinbruch ab 2014 war ein Weckruf für eine erfolgsverwöhnte Branche“, so Dijon. Die Chancen auf umsatzstarke Zeiten seien durchaus gegeben: „Aber nur, wenn die Luxusmarken bei herausragenden Kundenerlebnissen zum Beispiel mit Virtual Reality in ihren Läden nachlegen und daran arbeiten, dass sie ihr erstklassiges Wertversprechen auch wirklich einhalten.“

Foto: Shutterstock/midres
Philanthropische Partnerschaft

Bulgare und Save the children

Mit der neue Kampagne #madereal wird die philanthropische Partnerschaft zwischen Bulgari und der Charity-Organisation Save the Children fortgesetzt. Seit dem Beginn der Kooperation im Jahr 2009 hat der Verkauf der Bulgari „Save the Children“ Schmuck-Kollektion insgesamt 85 Millionen US Dollar eingebracht. Mit dieser beachtlichen Spendensumme konnte über einer Million notleidender Kinder und Jugendlicher in 33 Ländern auf 5 Kontinenten geholfen werden.

Die Social Media #madereal Kampagne erzählt nun die Geschichten von jungen Menschen auf der ganzen Welt, deren Leben sich durch die Initiative verändert hat und zeigt, wie verschiedene Welten durch ein gemeinsames Gefühl von Dankbarkeit verbunden werden. Zahlreiche Prominente wie z.B. Eva Green, Lily Aldridge, Kitty Spencer, Amanda Steel, Laura Harrier und Jon Kortajarena unterstützen diese Aktion mit Videos und Postings, um ihre Follower einzuladen, ihre Erfahrungen unter dem Hashtag  #madereal zu teilen.

Über Save The Children

Save the Children ist die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt. Die Organisation ist in 120 Ländern tätig und engagiert sich dafür, das Leben von Kindern zu retten, für ihre Rechte zu kämpfen und ihr höchstmögliches Potential zu entfalten.

Foto: Bulgari
Punsch-Trends

Die Wiener Christkindlmärkte im Test

Christkindlmärkte und Weihnachtsmärkte haben in Österreich eine lange Tradition und lassen sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Vor allem in Wien gibt es quer durch die Stadt zahlreiche Marktstände mit Christbaumschmuck und Geschenkideen, leckerem Punsch sowie kleinen Snacks. Das Team von Urlaubshamster.at hat die bekanntesten und beliebtesten Weihnachtsmärkte besucht und insgesamt 15 von ihnen getestet. Fazit: Beim Weihnachtsmarkt im Türkenschanzpark gibt es den günstigsten Punsch und sonst so beliebte Sommer-Drinks, wie „Hot Aperol“ oder „Uhudler Glühwein“ sind definitiv der Trend 2018!

Durchschnittspreis für Glühwein: 3,80 Euro
Der Preisvergleich zeigt deutlich: Den billigsten Glühwein bekommt man für 3 Euro beim Türkenschanzpark, die anderen starten preislich ab 3,50 Euro. Den teuersten Glühwein bekommt man auf der Ringstraße. Hier zahlt man pro Glas mindestens 4,20 Euro.

Punsch-Trends 2018: Gin-Punsch, Lillet-Punsch und „Hot Aperol“
Beim Türkenschanzpark bekommt man nicht nur den günstigsten Glühwein, sondern mit einem Preis von 3 Euro auch den günstigsten Punsch. Grundsätzlich sind die Preise für Glühwein und Punsch bei den meisten Märkten nur geringfügig angestiegen, variieren pro Markt jedoch enorm. Für besonders ausgefallene Kreationen zahlt man, etwa am Spittelberg, mittlerweile bis zu 5,60 Euro pro Häferl.
Der Häferl-Einsatz beläuft sich mittlerweile auf bis zu 4 Euro pro Häferl. Am günstigsten ist der Einsatz am Spittelberg mit nur 2 Euro.

Im Trend 2018 liegen neben hausgemachtem Punsch und Bio-Punsch, vor allem Gin-Punsch, Lillet-Punsch und „Hot Aperol“.

Herzerlbaum und Waffeln am Stil
Abseits der Freude über den wieder zurückgekehrten Herzerlbaum am Rathausplatz, finden sich auch im Food-Bereich einige Highlights auf den Märkten. Neben Pflicht-Angeboten wie Ofenkartoffeln gibt es am Michaelerplatz etwa Bubble-Waffeln, am Spittelberg Mozart-Knödel sowie bunten Käse und beim Türkenschanzpark Waffeln am Stil.

Hier finden Sie alle Informationen zu den einzelnen Christkindlmärkten der Stadt.
 

Foto: Urlaubshamster.at

WeihnachtsQuartier im MQ

Österreichisches Design abseits des Mainstreams

Am 1. Adventwochenende eröffnet das WeihnachtsQuartier im MuseumsQuartier. Von Freitag bis Sonntag präsentieren 103 Austellerinnen und Aussteller ihre ausgesuchten Kollektionen und originelle Einzelstücke. Der Fokus der Verkaufsausstellung liegt auf der Einzigartigkeit, Qualität und Vielfalt der Produkte, dabei reichen die Werkstoffe der Designstücke von Keramik und Holz über Leder und Textilien bis zu Papier, Glas, Silber, Gold oder recycelten Elementen.

Die Ovalhalle, Arena 21 und der frei_raum Q21 des MQ werden vom 30.11. bis 2.12. zum Meet & Greet für etablierte und angehende Designerinnen und Designer. Bekannte Gesichter wie Arnold Haas mit seinen anziehenden Tüchern und Schals oder die Künstlerin Eva Mayer mit ihren handgefertigten Keramikarbeiten treffen auf junge Designerinnen und Designer wie den Wiener Niklas Friedl mit seinen Ingwer-Delikatessen oder Sophie Soufflé mit ihren faszinierenden Upcycling-Schmuckstücken. Junge Künstlerinnen und Künstler von morgen – Schülerinnen und Schüler der „KunstModeDesign Herbststrasse“ – kreieren einen Weihnachtsbaum unter dem Motto „x-mas x-pressions: Gefühle unter’m Weihnachtsbaum“. Welche Emotionen verbinden sie mit Weihnachten? Die gesamte Bandbreite an Gefühlen haben die Schülerinnen und Schüler im gezeigten Baumschmuck dargestellt und stimmen auf ihre ganz persönliche Weise auf die Adventszeit ein.

In den historischen Räumlichkeiten des MQ und bei freiem Eintritt bietet das WeihnachtsQuartier Weihnachtsshopping, das Spaß macht und die seltene Möglichkeit von den Austellerinnen und Ausstellern persönlich mehr über die Entstehungsgeschichte ihre Produkte zu erfahren sowie Winterprodukte und Geschenke zu erstehen, die einzigartig sind und Freude machen.

WeihnachtsQuartier im MQ

Freitag, 30. November 2018 | 14 bis 20 h
Samstag, 1. Dezember 2018 | 10 bis 20 h
Sonntag, 2. Dezember 2018 | 10 bis 18 h
MuseumsQuartier – Arena21, Ovalhalle und frei_raum Q21
Museumsplatz 1
1070 Wien
Eintritt frei!

www.weihnachtsquartier.at

Foto: Niklas Friedl
Weihnachtszeit

Hellbrunner Adventzauber feierlich eröffnet

Das romantische Lustschloss vor den Toren der Mozartstadt steht ab sofort wieder ganz im Zeichen des „Hellbrunner Adventzaubers“. Initiator und Veranstalter Josef Gassner eröffnete am vergangenen Wochenende „seinen“ Weihnachtsmarkt mit einer spektakulären und zugleich bezaubernden Musik-Feuerwerk-Inszenierung des Adventzauber-Wahrzeichens, dem acht Meter großen „Hellbrunner Weihnachtsengel“. Heuer ist der bezaubernde Adventmarkt mit rund 700 Nadelbäumen und 10.000 roten Kugeln außerdem um eine weitere Attraktion reicher, denn Josef Gassner bindet ab sofort auch den Zoo Salzburg mit ein.   

Wenn sich wieder tausende Lichter in den Kugeln auf den Christbäumen spiegeln und sich ein ganz besonderer Zauber über Hellbrunn legt, dann ist „Hellbrunner Adventzauber“-Zeit. Mit viel Gefühl haben Josef Gassner und sein Team heuer zum ersten Mal neben den erzbischöflichen Wasserspielen auch den Zoo Salzburg in den Adventzauber eingebunden, der bereits um 9 Uhr seine Pforten öffnet. Bei einem Rundgang durch den Zoo erfährt man vieles über traditionelle Weihnachtsbräuche aus den Herkunftsländern der Tiere. So wie der Adventmarkt ist der Zoo von Montag bis Freitag kostenlos zu erleben und der Wichtel-Weihnachtszug, das Pfadfinderlager und das Wichteldorf sind nun auch während der Woche geöffnet.

Erweiterte Kinderweihnachtswelt

Für die kleinen Gäste ist in der Kinderweihnachtswelt wieder einiges los. Einen ersten Überblick können sich die Kleinen bei einer Fahrt mit dem Wichtel-Weihnachtszug – der heuer sogar verlängert und neu inszeniert wurde – verschaffen: Ob es dann weiter geht ins Wichteldorf, zum Streichelzoo, oder ins Pfadfinderlager zum Würstl Grillen ist jedem selbst überlassen. Von Freitag bis Sonntag stehen außerdem die Türen zur Kekserlbackstube, zum Weihnachtspostamt und zur Wichtel-Schminkstube offen und im Schlosspark stehen die Ponys zum Reiten bereit. 

Internationale Weihnachten im Zoo Salzburg 

Der winterliche Zoo Salzburg ist nicht nur für die Kinder einen Besuch wert. Neben der spannenden Tierwelt erfährt man heuer an verschiedenen Stationen zwischen den Anlagen Interessantes und Wissenswertes rund um traditionelle Figuren und Bräuche der Weihnachtszeit aus den Herkunftsländern der Tiere. „Foto-Points“ sind außerdem eine hervorragende Gelegenheit, besonders originelle, persönliche Weihnachtsfotos mit der Familie oder mit Freunden zu schießen. 

Selbst eine Rute binden oder beim Maskenschnitzen zuschauen

Ein umfangreiches Rahmenprogramm rundet das Angebot des „Hellbrunner Adventzaubers“ ab, dabei wird echtes Brauchtum großgeschrieben. Eine eigene Krampuswelt der Anifer Krampusse gibt Einblick in diesen alpenländischen Brauch. Am 4. Dezember findet zudem der traditionelle Krampuslauf mit dem Stangentanz der Großgmainer Krampusse statt. Der 15. Dezember steht mit dem „Tag der Krampusse“ ganz im Zeichen der Furcht einflößenden Gesellen. An diesem Tag können sich Groß und Klein selbst eine Rute binden, beim Maskenschnitzen zuschauen oder in ein Krampuskostüm schlüpfen. Am 21. Dezember findet der „Rauhnachtslauf“ mit Perchtengruppen aus der Stadt Salzburg und den Gauen zur Wintersonnenwende statt.

Öffnungszeiten: 

Hellbrunner Adventzauber

bis 24. Dezember 2018

Montag bis Freitag:        13 bis 20 Uhr

Samstag, Sonntag:        10 bis 20 Uhr

Heiliger Abend (24.12.): 10 bis 14 Uhr

Zoo Salzburg

Montag bis Freitag:      09.00 – 16.30 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr

Samstag/Sonntag:       09.00 – 18.30 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr

Eintritt:

Eintritt Adventmarkt und Zoo Salzburg von Montag bis Freitag kostenlos!

(ausgenommen Zoo Salzburg am 24.12.)

an Wochenenden: € 5,- (beinhaltet Gutschein für 1 gratis Heißgetränk im Wert von € 3,70)

Kinder bis 6 Jahre frei

Programm-Highlights:

4.12.:   Traditioneller Krampuslauf der Großgmainer Krampusse, 18 Uhr

15.12.: „Tag der Krampusse“

21.12.:  Rauhnachtslauf zur Wintersonnenwende, 18 Uhr

www.helbrunneradventzauber.at  

Foto: Roland Zauner
Patenschaft

Schenken Sie Wiener Geschichte

Vor der Umbauphase für Wien Museum Neu und rechtzeitig vor Weihnachten lanciert das Wien Museum mit Mein Stück Wien eine groß angelegte Crowdfunding-Kampagne, bei der Firmen und Privatpersonen eingeladen sind, die Patenschaft für eine oder mehrere Adressen des historischen Stadtmodells von 1898 zu übernehmen.

Das meist aus Papier, Gips und Karton gefertigte, handbemalte, 4x5m große Modell des ersten Bezirks ist seit vielen Jahrzehnten ein Lieblingsobjekt der Wienerinnen und Wiener. Es wurde von dem Veduten- und Architekturmaler Erwin Pendl (1875-1945) zum 50-jährigen Thronjubiläum von Kaiser Franz Joseph erstellt. „Es gibt nicht viele Modelle dieser Art. Vor allem in seiner Größe und Qualität ist Pendls Stadtmodell eine echte Rarität“, ist Sándor Békési, Kurator des Wien Museums für Stadtentwicklung und Topografie, überzeugt. „Das Modell ist zudem damals wie heute ein Symbol für das Wachstum und die Erneuerung der Stadt“, so Békési.

Diese Ikone unserer Sammlung hat nun – wie das Wien Museum selbst – ein umfassendes Facelifting vor sich, da nach so vielen Jahren in der Ausstellung ein dringender Restaurierungsbedarf besteht. Und bei dieser wichtigen Aufgabe sind wir auf die Hilfe von Patinnen und Paten angewiesen.

Das Wiener Stadtmodell von 1898 zeichnet sich durch präzise Ausarbeitung und Nachzeichnung der Gebäude aus und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein dreidimensionales Aquarell. Pendl arbeitete aller Wahrscheinlichkeit nach mit seinem Atelier an diesem Projekt, da an den Häusern verschiedene „Handschriften“ zu erkennen sind. Unter der Bezeichnung „Neu-Wien“ wurde das Modell erstmals während der Jubiläumsausstellung 1898 im Prater im Pavillon der Stadt Wien gezeigt. Daneben war im Saal „Alt-Wien“ das Modell Eduard Fischers von 1852/54 zu sehen, welches heute ebenfalls zu den Hauptattraktionen der Schausammlung des Wien Museums gehört.

Nachdem Pendl seine Stadtdarstellung vergleichshalber im selben Maßstab wie das ältere Fischer-Modell erstellte, lassen sich die Erweiterung der Innenstadt und der Ausbau der repräsentativen Ringstraßenzone im Laufe der Gründerzeit anhand der beiden Modelle gut nachverfolgen. Besonders die gründerzeitlichen Prachtbauten entlang der rund vier Kilometer langen und 57 Meter breiten Ringstraße sind auf dem jüngeren Modell sehr anschaulich zu sehen.

Pendls Modell hat im Laufe der Zeit einige Standorte gesehen, unter anderem wurde es 1910 im Wien-Bereich der ersten Städtebau-Ausstellung in Berlin präsentiert. Unter dem mehrmaligen Auf- und Abbau hat es entsprechend gelitten. Seine Grundplatte besteht aus sechs Teilen, über deren  Stoßkanten zum Teil Häuser stehen. Diese sind im Zuge der Übersiedelungen besonders beschädigt worden und in weiterer Folge häufig ungenau ver- oder überklebt und sogar partiell übermalt worden. Zudem beeinträchtigen Staub und Schmutz von mehreren Jahrzehnten das Erscheinungsbild erheblich.

„Unser Ziel bei der geplanten Restaurierungskampagne ist eine möglichst originalgetreue Erhaltung bzw. Wiederherstellung des Modells. Dafür wird es Haus für Haus trocken und gegebenenfalls mit etwas Feuchtigkeit gereinigt. Dabei sollen auch spätere Übermalungen reduziert werden. Hinzugefügte Überklebungen sollen abgenommen, sowie lose oder unsachgemäß verklebte Gebäudeteile neu verklebt werden. Und schließlich sollen fehlende Elemente wie beispielsweise Schornsteine, Bäume oder Straßenlaternen bei klarer Sachlage  rekonstruiert werden“, erklärt Andreas Gruber, Restaurator für Papier und Fotografie im Wien Museum. Die Restaurierungen finden im Depot des Wien Museums in Himberg statt, das Modell wird dafür in seine kleinstmöglichen Teile zerlegt.

Die zwei Kategorien für Patenschaften:

KATEGORIE SEHENSWÜRDIGKEIT
Für 10.000 Euro vergeben wir die Patenschaft für die größten Attraktionen der Wiener Innenstadt: Burgtheater, Hauptgebäude der TU Wien, Hauptgebäude der Universität Wien, Hofburg, Karlskirche, Kunsthistorisches Museum, Naturhistorisches Museum, Oper, Parlament, Rathaus, Stadtpark, Stephansdom und Votivkirche.

KATEGORIE WUNSCHADRESSE
Ab dem 22. November können für 100 Euro Patenschaften für alle übrigen Wunschadressen erworben werden.

Als Herzstück der Kampagne Mein Stück Wien ging am 22. November 2018 eine eigene Website online:

www.meinstueckwien.at

Foto: Stefan Horninger/Doppelgaenger Dgital Production

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