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Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Wiener geben 20 Millionen Euro für Halloween aus

Rund 20 Millionen Euro werden die Wienerinnen und Wiener heuer rund um das Gruselfest am 31. Oktober ausgeben. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien. Wer für Halloween einkauft, gibt heuer im Schnitt 50 Euro aus.

Besonders bei den Jüngeren ist Halloween angekommen. 66 Prozent der 15- bis 29-Jährigen wollen heuer feiern. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es mit 63 Prozent fast ebenso viele. Erst mit zunehmendem Alter nimmt die Halloween-Begeisterung ab.

„Mit rund 20 Millionen Euro ist Halloween deutlich kleiner als Mutter- oder Vatertag. Bemerkenswert ist aber, wie selbstverständlich das Fest für die junge Generation geworden ist: Zwei Drittel der unter 30-Jährigen feiern. Damit ist Halloween auch für den Handel zu einem wichtigen Konsumanlass geworden“, sagt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien.

Wiener kaufen für die Nachbarschaft mit

Halloween verändert dabei auch den Einkauf: Besorgt wird nicht nur etwas für die eigene Feier oder die eigenen Kinder. Sieben von zehn Wienerinnen und Wienern wollen heuer Süßigkeiten oder kleine Geschenke an verkleidete Kinder verteilen.

Und die werden auch tatsächlich unterwegs sein: In Haushalten mit Kindern wollen 60 Prozent der Befragten bei „Süßes oder Saures“ mitmachen und von Tür zu Tür ziehen.

„Halloween ist in Wien auch zu einem Nachbarschaftsfest geworden. Man kauft nicht nur für sich und die eigene Familie ein, sondern hat auch etwas für die Kinder aus dem Grätzl zu Hause. Wer am 31. Oktober ein Klingeln an der Tür erwartet, nimmt beim Einkauf lieber noch ein Sackerl Süßigkeiten mehr mit“, sagt Gumprecht.

Süßigkeiten klar auf Platz eins

Entsprechend fällt der Blick in den Einkaufskorb aus: 89 Prozent jener Wienerinnen und Wiener, die für Halloween einkaufen, besorgen Süßigkeiten.

46 Prozent kaufen Kostüme, 37 Prozent gruselige Dekoration und 34 Prozent Zierkürbisse. Auch Schminke, Schmuck und Accessoires werden gekauft (28 Prozent).

Damit verteilt sich das Halloween-Geschäft auf mehrere Branchen – vom Lebensmittelhandel über Kostüm- und Spielwarengeschäfte bis zu Drogerien sowie Deko- und Geschenkartikelgeschäften.

Was zu Halloween gekauft wird, zeigt sich auch ganz konkret in den Regalen: Bei Süßigkeiten sind kleine, einzeln verpackte Portionen zum Verteilen gefragt, daneben gibt es saure Vampire, Fruchtgummi-Skelette und andere Halloween-Editionen.

„Zu Halloween wird längst nicht mehr nur genascht, das Gruselfest wird immer mehr inszeniert. Manche Wohnung schaut Ende Oktober kurzfristig aus wie eine Außenstelle vom Gruselkabinett“, sagt Gumprecht.

Bei der Dekoration finden sich neben Kürbis und Spinnennetz auch Skelette, Geister sowie leuchtende oder bewegliche Gruselfiguren. Bei den Kostümen bleiben Hexe, Vampir und Skelett gefragt, gleichzeitig liefern aktuelle Filme, Serien und Popkultur Ideen für Verkleidungen. Auch Masken, Kunstblut, Schminke und einzelne Accessoires spielen dabei eine Rolle.

Halloween-Einkäufe vor allem im Geschäft

Von den Halloween-Ausgaben profitiert vor allem der stationäre Handel. 85 Prozent der Halloween-Käuferinnen und -Käufer wollen ihre Besorgungen vor Ort machen. 38 Prozent kaufen (auch) online.

„Halloween lebt auch vom spontanen Einkauf. Man entdeckt eine Dekoration, probiert ein Kostüm oder nimmt noch schnell einen Kürbis und Süßigkeiten mit. Genau solche Anlässe bringen zusätzliche Frequenz in unsere Wiener Einkaufsstraßen“, so Gumprecht abschließend.

Foto: Shutterstock AI

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