Betrugsalarm zum Valentinstag: Romance-Scammer beson ders aktiv
Neue Untersuchung zeigt Anstieg von Betrugsaktivitäten im Januar, da Betrüger sich auf die Valentinstagssaison vorbereiten
Der Januar ist der geschäftigste Monat für Romance-Scams. Neue Bedrohungsanalysen des Cybersicherheitsunternehmens NordVPN zeigen, dass Kriminelle sich gezielt darauf vorbereiten, den saisonalen Anstieg der Nutzung von Dating-Apps und Social-Media-Plattformen in der Zeit vor dem Valentinstag auszunutzen.
Die Erkenntnisse stammen aus einer mehrjährigen Analyse von Dark-Web-Foren und Untergrund-Telegram-Kanälen, in denen Betrüger offen über Taktiken, Tools und Dienste diskutieren, die sie nutzen, um Liebesbetrug in großem Stil durchzuführen. Dieser bleibt eine besonders lukrative Betrugsform, da die Masche Vertrauen, Einsamkeit und sozialen Bestätigungsdrang ausnutzt.
Januar: Hochsaison für Liebesbetrug
Die Analyse zeigt im Januar einen deutlichen Anstieg der Aktivitäten, mit den meisten Diskussionen und Angeboten rund um Romance Scams. Vermutlich planen die Betrüger frühzeitig, weil sie wissen, dass die Nutzung von Dating Apps vor dem Valentinstag steigt - einer Zeit, in der Menschen tendenziell offener für neue Kontakte und emotionale Interaktionen sind. Im weiteren Jahresverlauf verteilt sich die Aktivität, erreicht jedoch selten wieder das Niveau vom Jahresanfang.
„Romance-Scams werden längst nicht mehr nur von Einzelpersonen mit Fake-Profilen betrieben. Immer häufiger stecken organisierte Netzwerke dahinter“, erklärt Mantas Sabeckis, Senior Threat Intelligence Researcher bei NordVPN. „Besonders besorgniserregend ist, wie strategisch Kriminelle sich bereits im Januar vorbereiten, wohlwissend, dass sich Millionen von Menschen zum Valentinstag auf die Suche nach neuen Kontakten machen.“
Zwar lassen sich aus Diskussionen in Untergrundforen keine direkten Opferzahlen ableiten, doch sie liefern einen starken Hinweis darauf, wie und wann Betrugsmaschen im großen Stil organisiert werden. Im Januar tauschen Betrüger Taktiken aus, kaufen Accounts und bewerben Dienstleistungen für betrügerische Aktivitäten. Bis Februar laufen diese Operationen dann auf Hochtouren, da Cyberkriminelle ihre Kampagnen gezielt auf die vermutete erhöhte Aktivität auf Dating-Plattformen und größere emotionale Offenheit der potentiellen Opfer abstimmen.
Soziale Medien und Dating-Plattformen im Visier
Die Diskussionen der Kriminellen fokussieren sich stark auf große soziale Netzwerke und Dating-Apps. Betrüger bevorzugen Plattformen mit einer großen Nutzerbasis und Funktionen für Direktnachrichten. Eine gängige Taktik besteht darin, Gespräche schnell in private Kanäle zu verlagern, um sie außerhalb öffentlich sichtbarer Bereiche fortzusetzen.
Snapchat und Instagram stehen dabei besonders im Vordergrund, da sie häufig für private Chats, das Teilen von Inhalten und das Verlegen von Gesprächen weg von Dating-Apps genutzt werden. Facebook, Reddit, YouTube und TikTok werden etwas seltener erwähnt, bleiben jedoch relevant. Diese Plattformen scheinen vor allem dazu genutzt zu werden, potenzielle Opfer zu finden, Communitys zu erschließen oder Nutzer auf privatere Plattformen zu locken.
Foto: Shutterstock/Tero Vesalainen
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